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Turn- und Sportgemeinde Zeppelinheim: Vereinsfamilie feiert 60-jähriges Bestehen

Von Hier stimmt der Zusammenhalt: Die Turn- und Sportgemeinde Zeppelinheim feierte ihren 60. Geburtstag. Ein Höhepunkt des Festes war die Ehrung treuer Mitglieder.
Beim zünftigen Frühschoppen fanden alle Generationen zusammen. Foto: 60Jahre TuS Beim zünftigen Frühschoppen fanden alle Generationen zusammen.
Neu-Isenburg. 

Das Fest zum 60-jährigen Bestehen der Turn- und Sportgemeinde Zeppelinheim (TuS) war einmal mehr ein Beispiel für den besonderen Zusammenhalt in diesem Verein, aber auch in Zeppelinheim. „Wenn es gilt, zusammen zu stehen, dann finden sich immer wieder Bürger, die man mobilisieren kann – das war in Zeppelinheim schon immer so“, betonte Herbert Becker, einst jüngster Bürgermeister Deutschlands und seit 60 Jahren treues Mitglied der TuS.

„Wir sind wie eine große Familie, da läuft auch mal etwas nicht ganz so glatt, aber dann findet man sich wieder zusammen“, beschrieb Peter Scholz, der seit 28 Jahren an der Spitze der TuS steht, die Geschichte. Auch Neu-Isenburgs Bürgermeister ist dieses Phänomen dieses ganz besonderen Vereins bekannt. „Der Verein hat 360 Mitglieder bei einer Einwohnerschaft von 1600, das sind rund 20 Prozent der Bevölkerung – nun übertragen sie dies mal auf andere Orte“, meinte Hunkel.

Er erinnerte an die Gründung des Vereins von Alfred Massengeil, auf dessen Tochter Brigitte ein gewisser Wolfgang Bergenthal ein Auge geworfen hatte. Wie man weiß, ist der langjährige Ortsvorsteher seit 60 Jahren Mitglied der TuS Zeppelinheim. Warum wohl? „Wer Mitglied im TuS war, der hatte auch die Chance, Schwiegersohn von Alfred Massengeil zu werden“, meinte Hunkel scherzend.

Das Stadtoberhaupt verwies auf die vielfältigen Angebote, welche die TuS mittlerweile bietet und sich damit zukunftsfähig gemacht hat. Er überreichte einen Scheck von 600 Euro aus dem Fundus der Zuwendung von der Sparkasse Langen-Seligenstadt. „Wir sind überrascht über die Höhe. Diesen Betrag werden wir für unsere Jugendarbeit verwenden“, erklärte Peter Scholz.

Herbert Becker brachte noch einmal ein paar Höhepunkte der 60-jährigen Geschichte in Erinnerung und verwies auf die frühere Bürgermeisterin Mathilde Rösch, die immer wieder bei den „Amerikanern“ am Flugplatz vorstellig wurde, bis nach und nach die vielen Wünsche erfüllt wurden. So entstand zunächst ein einfacher Fußballplatz mit Planierraupen des US-Militärs, dann daneben noch ein „Acker“ für die Faustballer. „Das Spiel dort war sehr von Zufällen geprägt, je nachdem, wie der Ball wo aufsprang“, schilderte der 87-jährige Georg Kolb seine Erfahrungen.

Ein besonderer Höhepunkt war die Ehrung treuer Mitglieder. Seit dem Gründungsjahr sind Wolfgang Bergenthal, Heribert Fink, Günter Heyne, Horst Schäfer, Dieter Jordan, Georg Kolb, Heinz Bonn und Herbert Becker treue Mitglieder „ihrer“ TuS. Für seine 50-jährige Treue erhielt Günther Möhn eine Ehrenurkunde. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Erika Gaub, Helmut Gaub, Kerstin Heyne und Christian Irle ausgezeichnet.

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