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Dreieicher Weihnachtskalender: Verkauf für die gute Sache beginnt

Der offizielle Startschuss für den Verkauf des Dreieicher Weihnachtskalenders 2017 ist gefallen. Die Organisatoren wollen in diesem Jahr mindestens 50 000 Euro an soziale Projekte ausschütten.
Die Kinder der Erich-Kästner-Schule sowie die Macher und Unterstützer des Dreieicher Weihnachtskalenders freuen sich auf den Verkaufsstart. Foto: Marc Strohfeldt - www.nachelf.de Die Kinder der Erich-Kästner-Schule sowie die Macher und Unterstützer des Dreieicher Weihnachtskalenders freuen sich auf den Verkaufsstart.
Dreieich. 

Nussknacker, Schneemänner, leuchtende Kerzen, zauberhafte Winterlandschaften: Hinter den 24 Türchen des Dreieicher Weihnachtskalenders gibt es in diesem Jahr die Kunstwerke der Erich-Kästner-Schüler zu entdecken. Nun fiel in der Grundschule der Startschuss für den Verkauf der 16. Auflage.

Auch wenn es noch etwas vor der Adventszeit ist, kommt doch schon vorweihnachtliche Stimmung auf: Den Weg in die Schule weisen flackernde Laternen, die auf dem Boden Spalier stehen, und auch drinnen geht es bei gedämpften Licht besinnlich zu. Mit goldenen Schärpen und Weihnachtsmützen haben sich die Kinder zum Anlass passend herausgeputzt und begleiten die Kick-Off-Veranstaltung singend und dichtend. Auch lässt es sich ein Schüler der ehemaligen Klasse 4 a nicht nehmen, das Kunstwerk zu erläutern, das in diesem Jahr das Titelbild des Weihnachtskalenders ziert – eine winterliche Eisbahn mit Schlittschuhläufern.

Tägliche Gewinne

Freilich geht es beim Dreieicher Weihnachtskalender 2017 wieder um mehr, doch sich die Wartezeit auf den Heiligen Abend zu versüßen und an dem täglichen Gewinnspiel teilzunehmen, sind schöne Begleiteffekte. Der Verein um den Dreieicher Weihnachtskalender unterstützt seit jeher soziale Projekte und konnte seit seinen Anfängen 2002 eine Fördersumme von insgesamt gut 700 000 Euro verzeichnen. „Eine Leistung, die man gar nicht genug würdigen kann“, lobt Erster Stadtrat Martin Burlon. In diesem Jahr liegt die Fördersumme bereits mindestens bei knapp 50 000 Euro, Tendenz steigend, wie Willi Hartmann verlauten lässt.

Der neue Vorstandsvorsitzende hat das Amt in diesem Jahr von Wolfgang Mühlschwein übernommen, der es sich aber nicht nehmen lässt, die Idee von Nächstenliebe, Toleranz und Solidarität hinter dem außergewöhnlichen und in der Region einmaligen Engagement zu betonen: „Wir wollen zu einer kommunalen Gemeinschaft beitragen, in der man gerne lebt. Unsere Zukunftsaufgabe ist es, das soziale System mit Wertschätzung und Anerkennung zu versorgen. Im Mittelpunkt stehen dabei diejenigen, die mit ihren Projekten und Wünschen zu uns kommen.“

Insgesamt 31 Bewerbungen für den Wunschzettel sind eingegangen, 26 Förderprojekte stehen nun auf der Liste. Gewohnt vielfältig sind die Wünsche, die von Vereinen, Schulen, Kindergärten, Kirchen und Organisationen eingereicht wurden, in der Hoffnung, realisiert zu werden: So hofft etwa der 1. Elektro-Rollstuhl-Hockey-Club Dreieich auf Finanzierung der Teilnahme an einem internationalen Turnier, die „Kirchenmäuse“ wünschen sich einen kindgerechten Rückzugsraum, die Bürgerhilfe Dreieich würde sich über eine Unterstützung des Chores aus Dementen und Nicht-Dementen freuen und die Erich-Kästner-Schule über eine neue Küchenzeile für die Schulküche.

Paten gesucht

Das Schöne am Konzept des Dreieicher Weihnachtskalenders ist, dass man auf jeden Fall anderen etwas Gutes tut. Und dank des Gewinnspiels vielleicht auch sich selbst. Knapp 150 Preise wurden von Sponsoren zur Verfügung gestellt und locken damit zusätzlich zum Kauf, den Hartmann mit motivierenden Worten für eröffnet erklärt: „Nur wer nichts macht, kann etwas falsch machen.“ Es ist gleichzeitig auch ein Appell an potenzielle Unterstützer, denn gerade Paten, die mindestens 50 Prozent der Fördersumme für ein soziales Projekt übernehmen, sind schwer zu finden und daher äußerst willkommen – damit so viele Wünsche wie möglich in die Tat umgesetzt werden können.

3000 Exemplare suchen einen Abnehmer

Mit dem Kauf des Dreieicher Weihnachtskalender 2017 kann jeder seinen Beitrag für einen guten Zweck leisten. Wie gewohnt liegt die Auflage bei 3000 Stück, und auch am Preis hat sich mit zehn

clearing

Auch wenn jetzt erst der offizielle Startschuss fällt, seien viele Kalender bereits reserviert, berichtet Willi Hartmann erfreut. Ziel des Vereins ist selbstredend der Ausverkauf des Dreieicher Weihnachtskalenders 2017, dessen Erlös in die Förderprojekte fließen wird. Die Erfahrung zeigt, dass die Chancen dafür durchaus gut stehen. Also ist schnelles Zugreifen gefragt.

(nab)
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