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Veränderungen im Quartier: Von der Niederhölle zur Mainhöhe

Von Dank der Förderung aus dem Projekt „Soziale Stadt“ tut sich im Quartier „An der Niederhölle“, das inzwischen „Auf der Mainhöhe“ heißt, so einiges. Die CDU-Kreistagsfraktion war von den bereits umgesetzten Veränderungen und den noch anstehenden Vorhaben beeindruckt.
Die CDU-Kreistagsfraktion, 2. von rechts Vorsitzender Heinrich Adler, besuchte das Quartier „Auf der Mainhöhe“.  Kelsterbachs Bürgermeister Manfred Ockel (2. von links) war mit den Gästen unterwegs. Foto: Leo F. Postl Die CDU-Kreistagsfraktion, 2. von rechts Vorsitzender Heinrich Adler, besuchte das Quartier „Auf der Mainhöhe“. Kelsterbachs Bürgermeister Manfred Ockel (2. von links) war mit den Gästen unterwegs.
Kelsterbach. 

Die Delegation der CDU-Kreistagsfraktion Groß-Gerau unter dem Vorsitz von Heinrich Adler machte am frühen Donnerstagabend in Kelsterbach Station. Ihr Ziel war der neu eingerichtete Bürgertreff im Quartier „Auf der Mainhöhe“, der dort als erstes Vorhaben im Zuge des Großprojekts „Soziale Stadt“ eingerichtet worden war.

Nachdem zunächst nur das ehemalige Wohnquartier „An der Niederhölle“ für das Förderprojekt „Soziale Stadt“ vorgesehen war, wurde es später um mehr als das Doppelte erweitert. Nun sind sowohl der Rand, der Mainradweg mit den Mainwiesen, aber auch ein großer Teil des Wohngebiets entlang der Rüsselsheimer Straße und sogar die Industriebrache auf dem ehemaligen Enka-Gelände mit eingeschlossen.

Um den Besuchern eine Vorstellung darüber zu geben, welche Vielfalt an einzelnen Projekten und Aktivitäten geplant sind und auch umgesetzt werden sollen, gab es erst einmal eine detaillierte Informationsrunde seitens Mirjam Kubat, der zuständigen Projektleiterin der ProjektStadt der Nassauischen Heimstätte (NH). In ihrer Präsentation führte Kubat nicht nur die sachlichen Fakten auf, sondern verwies auch auf das komplexe Geflecht der verschiedenen Aktivitäten, die sehr gut abgestimmt sein wollen.

Laufzeit von mindestens zehn Jahren

Das Projekt „Soziale Stadt“ im Quartier an der Niederhölle umfasst ein Gebiet von 30 Hektar, in dem rund 1500 Menschen leben. Als erste Aktion erfolgte die Errichtung eines Bürgertreffs, der am 2.

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Begonnen hatte alles mit der Absicht, das Wohnquartier „An der Niederhölle“, das vom Hochhaus im Westen überragt wird und in dem sich weitere kleine Wohngebäude mit nicht mehr zeitgemäßer Ausstattung befinden, dem heutigen Standard anzupassen. Damit einhergehend sollte das Umfeld aufgewertet und vor allem ein Raum der Begegnung geschaffen werden.

Lebensqualität steigern

„Wir wollen nicht nur die Außenanlagen verbessern und die Rüsselsheimer Straße beruhigen, sondern insbesondere auch die Lebensqualität in den Häusern verbessern – aber dazu brauchten wir den Eigentümer als Partner“, erläuterte Kelsterbachs Bürgermeister Manfred Ockel (SPD). Hier dankte er vor allem der Kooperationsbereitschaft der NH als Eigentümerin der meisten Wohngebäude im Quartier, diese sowohl innen als auch außen zu sanieren.

Durch Verhandlungsgeschick erreichte die Stadt schließlich, dass auch das Mainvorland mit dem wichtigen Mainradweg und weitere Teile des Wohnquartiers entlang der mittlerweile entwidmeten Bundesstraße 3 (Rüsselsheimer Straße) in das Förderprogramm aufgenommen werden konnten. „Wir haben zwar einen schönen Batzen Geld selbst zu tragen, doch eine solche Förderung wie im Programm ,Soziale Stadt’ hätten wie nie mehr erhalten“, betonte das Stadtoberhaupt. Derzeit basiert die Finanzierung auf jeweils einem Drittel seitens des Bundes, des Landes und der Kommune.

Das Aktionsprogramm „Soziale Stadt“ beruht auf fünf Bausteinen: bürgerschaftliches Engagement, Beschäftigungsförderung, Gemeinschaftseinrichtungen, Freiflächengestaltung und Verbesserung des Quartiersimages. „Mit der Schaffung dieses Bürgertreffs, der nicht ausschließlich von Bewohnern dieses Quartiers genutzt wird, haben wir bereits eine wichtigen Schritt umgesetzt“, hob Projektleiterin Mirjam Kubat hervor.

Beispielgebend für andere

CDU-Kreistagsfraktionschef Adler und seine Parteikollegen zeigten sich insbesondere vom Umfang und der Vielfalt der vorgesehenen Einzelprojekte beeindruckt. „Das ist beispielgebend für andere Kommunen, hier kann man sich nicht nur Anregungen holen, sondern auch die praktische Umsetzung verfolgen“, lobte Adler. Bei einem kurzen informellen Rundgang verdeutlichten Manfred Ockel und Mirjam Kubat den Gästen einige Schwerpunkte des Projekts.

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