E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Neu-Isenburg 26°C Eine Angebot von Franfurter Neue Presse

Von oben sieht alles klein aus

Im Messeturm in Frankfurt ist einzigartige Architektur und viel Technik vereint. Davon machte sich die vierte Klasse der Neu-Isenburger Selma-Lagerlöf-Schule zusammen mit ihrer Lehrerin Karin Rudolph-Nispel ein Bild.
Ehrfurcht vor dem Messeturm: Schüler der vierten Klassen der Selma-Lagerlöf-Schule.	Fotos: Markus Jordan Ehrfurcht vor dem Messeturm: Schüler der vierten Klassen der Selma-Lagerlöf-Schule. Fotos: Markus Jordan
Bild-Zoom
Wer kann sich die Frankfurter Skyline ohne den Messeturm, manche nennen ihn auch Bleistiftturm, vorstellen? Wohl niemand. Und genau hier hatten wir, die vierte Klasse der Selma-Lagerlöf-Schule, im Rahmen des ZING die Gelegenheit, einmal so ein riesiges Gebäude von innen beschnuppern zu können.

Voller Vorfreude fuhren wir mit unserer Klassenlehrerin Karin Rudolph-Nispel und Lehramtsstudentin Katharina Kappes am Morgen mit Bus, S-Bahn und Straßenbahn nach Frankfurt. Am Messeturm angekommen, hatten wir vor der Höhe des Gebäudes schon Respekt, einigen Kindern wurde mulmig zumute: „Da wollen wir hoch?“

Joachim Fuß (53) begrüßte uns, um uns durch das Gebäude zu führen. Er ist stellvertretender Objektleiter im Messeturm und arbeitet im 28. Stock.

Da die ersten sieben Stockwerke nicht belegt sind, fuhren wir mit dem Feuerwehraufzug gleich in den achten Stock. Der Feuerwehr- und der Lastenaufzug fahren im Gegensatz zu den 22 anderen Aufzügen durch fast alle Stockwerke. Im achten Stock befindet sich der Technikraum mit Belüftungs- und Klimaanlagen für die ersten 32 Etagen. Auf dem Rundgang fielen uns die riesigen Maschinen auf, die ganz schön viel Krach machten. Herr Fuß erklärte, dass die restlichen Stockwerke von Technikräumen in den beiden letzten Stockwerken der Turmspitze versorgt werden würden.

Danach fuhren wir mit dem gleichen Aufzug in den 30. Stock in einem so schnellen Tempo, dass wir alle einen Druck auf den Ohren spürten. Interessierte Mieter können sich hier in der „Marketingsuite“ Musterbüros anschauen und Ideen für die Gestaltung von eigenen Büros holen. Wir erfuhren, dass der Messeturm ein reines Bürogebäude ist. Firmen aus aller Welt haben hier einen Sitz, ebenso Konsulate und Rechtsanwälte. Im Messeturm wird 24 Stunden gearbeitet. Das erklärt auch, weshalb hier immer das Licht brennt.

Anschließend ging es weiter rasend schnell in den 59. Stock. Diese Etage ist nicht ausgebaut, lediglich ein paar Sessel luden zum Ausruhen ein. Hier hatten wir einen atemberaubenden Ausblick in alle Himmelsrichtungen. Sämtliche Hochhäuser „Mainhattens“ schienen auf einmal ganz klein. Bei schönem Wetter kann man bis nach Hanau, in die Wetterau, den Taunus oder auf den im Süden liegenden Odenwald schauen. Nachdem Herr Fuß uns viel erzählt und alle unsere Fragen sehr kompetent und freundlich beantwortet hatte, mussten wir wieder nach unten fahren. Diesmal mit dem Lastenaufzug ins Erdgeschoss in weniger als einer Minute.

Leider mussten wir danach wieder zur Schule nach Zeppelinheim zurück fahren, obwohl wir gerne noch ein bisschen geblieben wären.

Marie Nachtsheim, Jonny Christiansen, Menina Loberto, Harun Özisik, Philip Blüchardt

Zur Startseite Mehr aus Kreise Offenbach/Groß Gerau

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen