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Austausch des Bodens: Weitere Investition in die Walldorfer Sporthalle

Ein Sportunfall beim Handball hat Auswirkungen. Der Boden in der Sporthalle Walldorf muss ausgetauscht werden. Trainings- und Spielbetrieb müssen in andere Hallen der Doppelstadt verlegt werden.
Symbolbild Foto: imago sportfotodienst (imago sportfotodienst) Symbolbild
Mörfelden-Walldorf. 

Nach Meinung des Handball-Verbandes dürfen aus Sicherheitsgründen in der neuen Handball-Saison keine Spiele mehr stattfinden. Ein Sportunfall bei einem Handballspiel hat jetzt für diverse Mörfelden-Walldorfer Vereine und die Stadt selbst Konsequenzen. Der Boden in der Sporthalle Walldorf muss ausgetauscht werden. Das ist eine Folge aus der Prüfung nach dem Unfall. So soll neuen Sportverletzungen vorgebeugt werden. Zwar ist nicht der komplette Hallenboden beschädigt, aber entscheidende Stellen haben Dellen oder Wölbungen.

Das macht jedoch während der Umbauarbeiten eine Schließung der Halle notwendig, damit der Austausch des Bodens vorgenommen werden kann. Mitte August sollen möglichst die Bauarbeiten beginnen, nach den Herbstferien soll die Halle wieder öffnen. Derzeit ist die Halle aufgrund der Sommerferien ohnehin geschlossen.

Geld umgeschichtet

Ein vollständiger Austausch ist daher unumgänglich, auch wenn große Teile des Bodens nach wie vor in Ordnung sind. Bei Handballspielen ist besonders der Bereich um den Wurfkreis und den Siebenmeterpunkt betroffen, wo sich auch der Großteil des Spielgeschehens abspielt.

Kosten von 150 000 Euro

Die Stadt hat für diese ungeplante Investition andere vorgesehene Projekte verschieben und Geld umschichten müssen, damit der Sportbetrieb in der 1982 fertiggestellten Halle möglichst schnell wieder aufgenommen werden kann. Voraussichtlich kommen hierbei Kosten von rund 150 000 Euro auf die Stadt zu. Nach den Sommerferien müssen der Trainings- und Spielbetrieb sowie Veranstaltungen von diversen Vereinen und Mannschaften in andere Hallen der Doppelstadt oder des nahen Umkreises verlegt werden. Hiervon sind vor allem die Turngesellschaft Walldorf und Rot-Weiß Walldorf betroffen.

Die Arbeiten sind für die Stadt ärgerlich, da sie erst kürzlich in die knapp 40 Jahre alte Sporthalle Walldorf investiert hatte. Legionellen hatten sich in den Wasserrohren ausgebreitet, weshalb Anfang 2018 eine umfangreiche Sanierung vorgenommen wurde (wir berichteten). Die Stadt ließ für rund 150 000 Euro von den Bakterien befallene Rohre austauschen. Zudem wurden Zeitschaltuhren installiert, die regelmäßig Wasser durch die Rohre laufen lassen, um der Bildung von Legionellen vorzubeugen. Ungenutzte Rohre wurden entfernt. Mit dem Austausch des Hallenbodens kommt nun die nächste ungeplante Investition in der Sporthalle Walldorf auf die Stadt zu.

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