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Runder Tisch: Zehn Jahre Einsatz für die Radler

Wo sonst eifrig diskutiert und darüber nachgedacht wird, wie der Radverkehr in Dreieich sicherer und attraktiver gemacht werden kann, wurde am vergangenen Mittwoch nicht ganz so viel diskutiert. Stattdessen wurde gefeiert – denn das Gremium traf sich zum 50. Mal.
Seit zehn Jahren setzt sich die engagierte Truppe für Dreieichs Radler ein – und ist dabei auch mal im Regen unterwegs. Seit zehn Jahren setzt sich die engagierte Truppe für Dreieichs Radler ein – und ist dabei auch mal im Regen unterwegs.
Dreieich. 

Das 50. Treffen des Runden Tisches Radverkehr ist gleichbedeutend mit dem zehnjährigen Bestehen der Expertenrunde. Deshalb ließ es sich auch Bürgermeister Dieter Zimmer (SPD) nicht nehmen, sein Lob für die jahrelange, konstruktive Arbeit und das Engagement der Teilnehmer auszusprechen.

Ein Blick zurück: Am 27. März 2008 trafen sich Vertreter der Stadtverwaltung, Mitglieder des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) und der Planer, der für die Stadt das Radverkehrskonzept erstellt hatte. Mit dem Fahrrad startete die Truppe zu einer gemeinsamen Tour, schaute sich kritische Punkte an und schlug erste Maßnahmen zur Verbesserung vor.

Am Ende war es dann Fachbereichsleiter Thomas Müller, der eine Frage stellte, deren Tragweite er zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich nicht erahnte: „Wie soll es denn nun weiter gehen?“ Zunächst sollte das Ergebnis der Tour ausgewertet werden. Dazu traf sich die Runde einige Wochen später. Rückblickend war dieser Tag die erste Zusammenkunft des Runden Tisches Radverkehr, der damals noch nicht so hieß. Doch waren bereits bei dieser Sitzung Vertreter aller Fraktionen anwesend.

Regelmäßiger Austausch

Es schien allen Beteiligten klar zu sein, dass dieses Treffen nicht das letzte sein konnte, wenn die Stadt ernst machen wollte mit der Förderung des Radverkehrs. So fand sich letztlich eine Gruppe zum regelmäßigen Austausch in Sachen Radverkehr zusammen. Auch wenn alle Mitwirkenden heute durchaus stolz auf das bisher Geleistete sein können, so ist auch klar, dass der Runde Tisch Radverkehr auch zukünftig noch einiges zu tun haben wird.

Ein weiterer Grund, die Gläser klingen zu lassen, war die Verabschiedung von Fachbereichsleiter Thomas Müller.

Letzter Arbeitstag

Seinen letzten Arbeitstag beendete er gebührend am Runden Tisch Radverkehr, den er seit der Gründung organisierte und moderierte.

Erster Stadtrat Martin Burlon, der als zuständiger Dezernent das Gremium begleitet, lobte Müller für sein Engagement auch an dieser Stelle: „Der Erfolg dieses Gremiums war nicht zuletzt auch ein Erfolg von Thomas Müller, der nicht nur den Anstoß zur Gründung gab, sondern auch mit großem Engagement zum Gelingen vieler Projekte beigetragen hat.“ Einen angenehmeren Ausklang seiner Dienstzeit konnte sich der begeisterte Radler Müller kaum wünschen, als die 50. Sitzung zu leiten.

(red)

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