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Stadt Langen schließt sich Mitfahrinitiative an: Ziel: Den Verkehr halbieren

Langen tritt der Initiative „2proAuto“ bei. Die Kommune will damit zur nachhaltigen Veränderung der städtischen Mobilität einen Beitrag leisten.
Für ihre Bemühungen, den Autoverkehr zu verringenern, erhielt die Stadt Langen jüngst ein Zertifikat. Für ihre Bemühungen, den Autoverkehr zu verringenern, erhielt die Stadt Langen jüngst ein Zertifikat.
Langen. 

Gemeinsam zur Arbeit pendeln funktioniert nicht immer – zumindest war das „früher“ so. Heutzutage dagegen konzentrieren sich moderne Apps auf die Bedürfnisse von Pendlern auf Kurz- und Mittelstrecken. Eine solche App ist die von Flinc, einem Unternehmen aus Darmstadt, das verschiedene Mobilitätsdienste wie Bus, Bahn, Carsharing und Ridesharing verknüpft.

Das Unternehmen hat 2015 die Initiative „2proAuto“ ins Leben gerufen und wurde bereits vom Energiereferat der Stadt Frankfurt für seinen Beitrag beim Ideenwettbewerb Klimaschutz ausgezeichnet.

Partner-Netzwerk

Die Initiative baut dabei auf ein namhaftes Netzwerk an Partnern aus der Rhein-Main-Region. Gemeinsame Aktionen und Kommunikation der Partner untereinander stehen im Fokus der Initiative. Neuester Partner ist die Stadt Langen.

Langen will damit das Thema Ridesharing stärker ins gesellschaftliche Bewusstsein rücken. „Wir begrüßen die Initiative, die den Zielen unseres Klimaschutzkonzeptes entspricht, und unterstützen sie deshalb gerne“, betont Erster Stadtrat Stefan Löbig (Grüne). „Wenn es uns gelingt, den Individualverkehr zu verringern, ist das gut für unsere Städte und für die Umwelt.“

Über flinc

flinc ist die Mitfahr-App für jeden Tag. Im Gegensatz zu herkömmlichen Mitfahrzentralen vermittelt flinc kurze Fahrten zum Job, zur Universität oder zum Sport.

clearing

Nach Ansicht von Löbig gibt es in Langen sehr viele motorisierte Ein- und Auspendler, für die „2proAuto“ eine echte Alternative sein könne. Neue Partner sind neben Langen außerdem Continental, die Stadt Dreieich,und die Stadt Bensheim sowie die Gemeinde Roßdorf.

Ähnliche Strecke

„Es ist erstaunlich, wie wenig Menschen an die Möglichkeit denken, auf ihrer täglichen Fahrt zur Arbeit jemanden mitzunehmen, der die ähnliche Strecke zur gleichen Uhrzeit hat“, sagt Martin Patri, Koordinator der Initiative. Bereits nach sieben Monaten sind erste Folgen spürbar. Das Unternehmen verzeichnete auf seiner Plattform ein stärkeres Mitgliederwachstum und mehr Aktivität im Rhein-Main-Gebiet als in anderen Regionen der Republik. „Mit jedem neuen Partner steigt die Aufmerksamkeit für Ridesharing. Unser Ziel ist, den Autoverkehr zu halbieren. Wann dies erreicht ist, werden in jedem Auto mindestens zwei Personen sitzen und es wird keine Staus mehr geben“, so Patri.

(fnp)
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