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„Wir sind wieder im Gespräch“

Von Die Feuerreiter haben sich mit ihrer vergangenen Kampagne wieder zurück auf die Landkarte der Fastnachter gebracht. Bei ihrem Heringsessen ließen sie das Geschehene mit Zufriedenheit Revue passieren.
Sabine Seib (von links), Ralf Seib, Thorsten Schreiner und Klaus Börner bilden die närrische Gewaltenteilung bei den Feuerreitern. Foto: Carmen Erlenbach Sabine Seib (von links), Ralf Seib, Thorsten Schreiner und Klaus Börner bilden die närrische Gewaltenteilung bei den Feuerreitern.
Kelsterbach. 

Tränen der Rührung bewegten Klaus Börner, Vorsitzender des Fastnachtsvereins Feuerreiter, beim Heringsessen im Vereinsheim. Die Kampagne habe gezeigt, dass die Jokusjünger dank ihrer Umstrukturierung auf einem guten neuen Weg seien. Das bestätigte Sitzungspräsident Thorsten Schreiner. Nach einer schwierigen Zeit, auf die er jedoch mit keinem weiteren Detail einging, „sah ich das Narrenschiff schon gekentert“.

„Ich freue mich, dass es jetzt so ist, wie es ist“, so Schreiner. Er sei alles andere als zuversichtlich gewesen. Besonders erfreut zeigte er sich, dass sich für die langjährigen Aktiven Margret Sandner und Werner Georg engagierte Nachfolger gefunden haben. Die vergangene Kampagne, bei der Schreiner erstmals als Sitzungspräsident fungierte, habe ihm so viel Freude bereitet, dass er die Sitzung gar nicht mehr aus einer anderen Perspektive als dem Komitee sehen wolle.

Schreiner sprach von einer närrischen Gewaltenteilung, die aus Börner, Geschäftsführerin Sabine Seib, ihrem Mann, Ralf Seib, als Komiteevorsitzendem und ihm selbst bestehe. Mit diesem Team einen Neuanfang zu starten, bedeute nicht, alles auf einen Schlag anders zu machen als früher. Schreiner zeigt sich jetzt für die Organisation der Sitzungen zuständig und repräsentiert den Verein, Sabine Seib obliege die Organisation der Sitzplätze, Ralf Seib führe das Komitee und Börner zeichne für administrative Belange verantwortlich.

Dem Publikum gefallen

Auch künftige Sitzungen sollen laut Schreiner „adressatengerecht“ sein. Es sei nicht wichtig, was den Feuerreitern gefalle, sondern dem Publikum. Diesbezüglich sehe sich der Verein nun als humoristischer Dienstleister. „Wir schauen dem Volk auf’s Maul, kommunizieren, was die Gäste von uns erwarten und setzen das nach dem Willen der Majorität um.“

Börner ergänzte, dass die vergangene Kampagne von der Hintergrundarbeit bis zu Sitzung nur Gutes beschert habe. „Wir sind wieder im Gespräch.“ Das Wichtigste sei, das Narrenschiff mit zwei Handbreit Wasser unter dem Kiel weiterhin zu steuern. Jeden Jokusjünger habe die vergangene und gelungene Kampagne sehr viel Kraft und Mühe gekostet. Künftig wolle der Verein mehr in die Öffentlichkeit gehen, sobald jeder mit seinem Amt noch intensiver vertraut sei – beispielsweise mit der Eröffnung der 66. Kampagne am 11. November abends im Fritz-Treutel-Haus. Dieses Jubiläum solle gebührend gefeiert werden, denn es sei keine Selbstverständlichkeit, einen Verein so lange aufrecht zu erhalten.

Neue Erfahrungen

„Es waren für uns alle neue Erfahrungen, in die wir uns erst einarbeiten mussten“, so Ralf Seib. Die Kampagne sei gut gemeistert worden, das neue Konzept gut angekommen. Er erinnerte daran, dass die Sitzung um 19.11 Uhr begonnen hatte und das Publikum bereits um 19.38 Uhr die erste Rakete startete. Für die 66. Kampagne gäbe es bereits viele Ideen.

Sabine Seib lud alle Gäste beim Heringsessen als Dankeschön für ihre Unterstützung auf Vereinskosten ein und würdigte Börners Engagement mit einem kleinen Präsent. Die Zubereitung des Abendessens mit Heringen, Pellkartoffeln, Jägerschnitzeln und Kroketten oblag ihm. Dieses Heringsessen wurde übrigens erst so spät nach Aschermittwoch ausgerichtet, weil sich der Verein nach vielen Veranstaltungen in der vergangenen Kampagne unter völlig neuen Voraussetzungen erst einmal ein wenig der verdienten Ruhe gegönnt hatte.

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