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Überraschender Geldsegen: 20 Millionen für Schulen im Kreis

Der Kreis Limburg-Weilburg kann in den nächsten Jahren 20 Millionen Euro in Schulgebäude investieren. Wofür, soll bald entschieden werden.
Der Kreis Limburg-Weilburg kann 20 Millionen Euro in seine Schule investieren. Foto: Hendrik Schmidt (dpa-Zentralbild) Der Kreis Limburg-Weilburg kann 20 Millionen Euro in seine Schule investieren.
Limburg-Weilburg. 

Gestern Morgen sprach Landrat Manfred Michel (CDU) im Staatlichen Schulamt in Weilburg mit dem Leiter Michael Scholz auch über notwendige Sanierungen in verschiedenen Gebäuden, ohne Zusagen machen zu können. Bei der Rückkehr im Büro erfuhr er dann von einem „Geldsegen“, mit dem sich viele Wünsche erfüllen lassen werden. Zunächst erreichte Michel die Nachricht der NNP, wenig später die Bestätigung des Landkreistages.

Der Landkreis Limburg-Weilburg kann in seine Schulen in den nächsten Jahren fast 20 Millionen Euro investieren. Das Geld kommt aus dem Kommunalinvestitionsprogramm (KIP), dessen Ableger für Schulträger Hessens Finanzminister Thomas Schäfer und Vertreter der Regierungsfraktionen gestern in Wiesbaden vorstellten.

Nachdem das erste KIP-Angebot „praktisch ausverkauft“ sei, lege Hessen nun zusammen mit dem Bund ein weiteres Programm auf: „KIP macht Schule!“, so Schäfer. Nach seinen Angaben ermöglicht es Investitionen von über einer halben Milliarde Euro.

Fünf Millionen Eigenanteil

„KIP macht Schule!“ setzt sich zusammen aus einem Bundesprogramm für finanzschwache kommunale Schulträger, einem Landesprogramm für Schulträger, die nicht als finanzschwach gelten und jeweils einem kommunalen Eigenteil an den Investitionen.

Limburg-Weilburg steht durch das Bundesprogramm ein Investitionsvolumen von 19,69 Millionen Euro zur Verfügung. 14,76 Millionen Euro fließen als Zuschuss des Bundes. Für den kommunalen Eigenanteil in Höhe von 4,92 Millionen Euro stellt das Land ein Darlehen über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen zur Verfügung. Das Land übernimmt dabei die Zinszahlungen für den Kreis.

Da der Bund sein Gesetzgebungsverfahren noch nicht abgeschlossen hat, müssen die Zahlen noch als vorläufig gelten. Änderungen sind aber nicht wahrscheinlich, teilte das Finanzministerium mit. Schäfer: „Ich würde mich freuen, wenn der Kreis an möglichst vielen seiner Schulen investieren könnte, damit das Geld vielen Schülern, Lehrern und Eltern zugutekommt. “

Das ist auch das Ziel von Manfred Michel. „Ich freue mich rieisg“, sagte der Landrat, „das ist fantastisch.“ Mit den Mitteln könnten viele dringend anstehende Projekte vorgezogen werden. Dies betreffe auch mehrere Schulturnhallen. Michel kündigte an, „ganz schnell“ einen Maßnahmenkatalog zu erarbeiten und den Kreisgremien vorzulegen.

(hei)
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