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21 weitere Betten für Kranke

In der Vitos Klinik in Weilmünster stehen nun 21 zusätzliche Betten für Patienten bereit, die an psychosomatischen Erkrankungen leiden.
Weilmünster. 

Die Vitos Klinik für Psychosomatik Weilmünster hat seit kurzem eine neue Station: die „Psychosomatik 2“ ist in das renovierte Erdgeschoss im Haus 3 – dem früheren Pflegezentrum – eingezogen.

Klinikdirektor Werner Kupfer, Klinikmanager Stefan Boy und Geschäftsführer Martin Engelhardt sowie die kommissarische pflegerische Leiterin der Station, Yvonne Schneider, stellten zusammen mit Sonja Achenbach von der Abteilung Unternehmenskommunikation die neuen Räume vor. Auch Arbeitsplätze wurden durch die neue Station geschaffen: im pflegerischen und ärztlich-therapeutischen Bereich sind die Ausschreibungen und Aktivitäten zur Gewinnung zusätzlicher Mitarbeiter noch in vollem Gange.

Lange Wartelisten

Die langen Wartelisten auf einen Platz in der Klinik für Psychosomatik machten es erforderlich, dass die Zahl von bisher 26 stationären und vier integrierten Behandlungsplätze nun um weitere 21 Betten erhöht wurden. Die ersten Patienten sind schon eingezogen, weitere werden folgen. Hell und freundlich präsentieren sich die Zimmer, Gruppenräume und Flure, „schöne Bilder für die Wände folgen noch“, verriet Werner Kupfer.

Die Klinik für Psychosomatik Weilmünster ist für Akutpatienten aus dem Landkreis Limburg-Weilburg, dem Rheingau-Taunus-Kreis, dem Main-Taunus-Kreis und aus Wiesbaden zuständig. Bisher waren acht bis zehn Wochen Wartezeit auf einen Behandlungsplatz „normal“, jetzt verkürzt sich die Wartezeit auf vier bis sechs Wochen, je nach Krankheitsbild. Für Notfälle stehen aber immer zwei freie Betten zur Verfügung.

Die Vitos Klinik für Psychosomatik nimmt Patienten auf, die unter körperlichen Krankheitssymptomen leiden, obwohl eine körperliche Erkrankung in gründlichen Voruntersuchungen ausgeschlossen wurde oder den Umfang der Beschwerden nicht ausreichend erklären konnte. Die Patienten werden mit intensiver Psychotherapie in Einzel- und Gruppensitzungen und vielfältigen Spezialtherapien – so etwa Musik- und Bewegungstherapie – behandelt.

Mit der zunehmenden Einsicht in die Zusammenhänge zwischen den aktuellen und den lange zurückliegenden Belastungsfaktoren, mit dem Erfahren und Erspüren der unmittelbaren Wechselwirkungen zwischen Körper und Seele wird im Verlauf der Behandlung nicht nur die Wahrnehmung eigener Gefühle und Bedürfnisse verbessert, sondern auch eine meist deutliche Minderung der körperlichen Beschwerden erreicht. Ärzte, Logopäden, Bewegungstherapeuten, Psychologen, Musiktherapeuten, Sozialarbeiter und Pflegekräfte arbeiten Hand in Hand und ermöglichen eine individuelle Behandlung.

(mba)
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