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WETON-Benefizlauf: Auf die Plätze, fertig – Leberecht!

Von Die Firma WETON hat zum siebten Mal jede Menge Läufer und Sponsoren für den guten Zweck zusammengetrommelt.
418 Läufer machten sich beim 7. WETON-Benefizlauf am Samstag auf die Strecke von Staffel Richtung Elz.	Fotos: Klöppel Bilder > 418 Läufer machten sich beim 7. WETON-Benefizlauf am Samstag auf die Strecke von Staffel Richtung Elz. Fotos: Klöppel
Limburg-Staffel. 

Exakt 418 Läufer haben den WETON-Benefizlauf in seiner siebten Runde zu einem großen Erfolg gemacht. Die Einnahmen werden sicher wieder einen stattlichen vierstelligen Betrag für die Leberecht-Stiftung dieser Zeitung und somit für Kinder in Not ergeben. Den erhofften Teilnehmerrekord knackten die Veranstalter damit zwar nicht – was vermutlich daran lag, dass zur gleichen Zeit ganz in der Nähe ein weiterer Benefizlauf stattfand: Dass der Frauenlauf auf der Lahnkampfbahn ebenfalls für Samstag angesetzt war, war den WETON-Organisatoren bei der Planung nicht bekannt gewesen. Im Gegegenteil: WETON hatte seinen Termin auf Wunsch des Leichtathletik-Kreises vom gewohnten dritten September-Wochenende eine Woche vorverlegt, in der Annahme, im Umland dann keine weitere Lauf-Großveranstaltung zu haben. 2015 wollen sich die Organisatoren abstimmen, damit sich ihre Laufveranstaltungen nicht ins Gehege kommen.

Unter diesen Umständen zeigte sich WETON-Geschäftsführer Hartmut Büttner mit der erreichten Teilnehmerzahl sehr zufrieden. Sie zeige, dass sich der Lauf über die letzten Jahre einen hohen Teilnehmerstamm aufgebaut habe. Viele lobten die ebenerdige, gut zu laufende Strecke Richtung Elzer Reithalle. Es waren sogar einige Läufer bis aus dem Westerwald und dem Einrich gekommen, um die gute Sache zu unterstützen.

Markus Gorisch, Vertreter der Leberecht-Stiftung dieses Verlags, stellte klar, dass bei der Stiftung die Spenden ohne Abzüge dort ankämen, wo sie gebraucht würden, bei Kindern mit Handicap oder aus benachteiligten Familien. Die Leberecht-Stiftung sei eine der ältesten in Deutschland überhaupt und setze sich bereits seit 1949 für die Interessen von Kindern ein. Das funktioniere nur, so Gorisch, weil es solch tatkräftige Unterstützer wie WETON gebe, die Jahr für Jahr mit enormem Engagement dafür sorgten, dass neue Spendengelder in die Kasse kämen. Büttner gab den Dank weiter an alle Läufer sowie die Mitsponsoren und Helfer aus seinem Haus. Auch WETON ziehe, wie der Geschäftsführer betonte, nichts an eigenen Unkosten ab. Sein Team habe den Lauf in der Freizeit und unbezahlt auf die Beine gestellt. Hier nannte er stellvertretend als Hauptorganisatoren Andreas Horn, Beate Demwensky sowie Marco Eufinger.

Promi-Gast Carolin Hingst, mehrfache Deutsche Stabhochsprungmeisterin, war bester Laune und absolvierte mit den Kindern ein fröhliches Aufwärmprogramm. Außerdem schrieb sie tüchtig Autogramme und lief selbst die fünf Kilometer mit. Genauso wie der Weltpräsident des Tischtennis-Verbandes, Thomas Weikert aus Elz, oder die im Seniorenbereich zur Weltklasse zählende Hadamarer Triathletin Friedel Metz. Sarah Demontral unterstützte den Lauf als Moderatorin bereits seit der zweiten Auflage. Limburgs Erster Stadtrat Michael Stanke (CDU) meinte, dass sein Hobby eher der Wohnzimmersport sei, aber es klar sei, dass er für eine solch gute Sache gerne die Schirmherrschaft übernommen habe. Neben Hingst waren drei weitere Leichtathletik-Asse ebenfalls zugegen, die aus verschiedenen Gründen aber nicht ins Laufgeschehen eingreifen konnten. Das aktuelle heimische Aushängeschild Claudia Rath aus Dornburg, WM-Vierte im Siebenkampf, hat derzeit Probleme mit der Patellasehne. Aber sie überreichte den Kindern nach absolviertem Lauf ihre Medaillen. Mitgebracht hatte sie ihre Clubkameradin Carolin Schäfer von Eintracht Frankfurt, die nicht mitlaufen konnte, weil sie sich für das Weltcup-Finale im französischen Talence kommendes Wochenende schonen musste. Nur kurz vorbeischauen konnte die frühere Deutsche Diskusmeisterin Sabine Rumpf von der LSG Goldener Grund, da sie noch zu einem Wettkampf weiter musste.

Beim WETON-Lauf ging es nicht um Spitzenleistungen, sondern vor allem ums Dabeisein. Trotzdem waren neben Walkern und Hobby-Läufern auch ehrgeizige Sportler am Start, die aufs Tempo drückten: Bei den Männern passierte über zehn Kilometer Andreas Wenzel aus Obererbach nach 37:32 Minuten als Erster das Ziel, bei den Frauen Heike Rodenkirchen aus Rettert in 47:31. Über fünf Kilometer war Alexander Hauser vom „Team Fastforms“ als Bester in 20:34 wieder „daheim“, bei den Damen Anna Kunz von der LG Dornburg in 24:19. Beim Kinderlauf (6-10 Jahre) über 1000 Meter gingen die Pokale bei den Jungen an 1. Luis Favre (Linter), 2. Jannis Reinhard sowie 3. Benedict Jung (beide Staffel), bei den Mädchen an 1. Mia Schöttl (Mensfelden), 2. Sophie Feldewert und 3. Besine Posselt (beide Elz). Im Schülerlauf der bis 14-Jährigen lief Maximilian Klink aus Wilsenroth auf Platz eins vor Simeon Schneider aus Frickhofen und Paul Marvin Bornschein aus Limburg. Bei den Mädchen war Leonie Orth (Elbgrund) Erste, Zweite Lara Bornschein (Limburg) und Dritte Lena Gelbert (Elz). Das Gesundheitszentrum Diez verteidigte seinen Titel als größte Gruppe mit insgesamt 51 Startern. Bei der Verlosung wurden 20 tolle Preise unter allen Teilnehmern verlost. Der von WETON gestifteten Hauptpreis, ein Romantik-Wochenende für zwei Personen, ging an Thomas Krosalla. Die von der NNP gestifteten je zwei Eintrittskarten für Konzerte in Frankfurt von André Rieu, „Rocky Horror Picture Show“ und „The Ten Tenors“ gewannen Sabine Reinhardt (Staffel), Katja Olschyna und Werner Strohmayer (beide Elz).

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