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ZING-Schüler gehen der Frage nach: Wird es in der Zukunft noch Bargeldzahlungen geben?: Bezahlen mit Schmuck, Salzsteinen und Teeziegeln

„Wie und mit was kann man heute bezahlen?“ Mit dieser Frage beschäftigten sich die Schüler der Klasse 4c von der Mittelpunktschule Goldener Grund bei ihrer Recherche bei der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg.
Überweisungen kann man mittlerweile auch am Terminal ausführen, erfahren die Reporter von der Mittelpunktschule. Bilder > Überweisungen kann man mittlerweile auch am Terminal ausführen, erfahren die Reporter von der Mittelpunktschule.
Limburg. 

„In der Steinzeit war das Geld bis zu vier Meter groß und so schwer, dass man es nicht alleine tragen konnte“, berichteten die beiden Auszubildenden der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg Franziska Heite und Lara Dowidat den staunenden Viertklässlern der Mittelpunktschule Goldener Grund, während sie ein Bild eines riesigen runden Steines zeigten.

Gemeinsam mit dem Personal- und Ausbildungsleiter Uwe Hofmann hatten sie für die 22 neugierigen Nachwuchsreporter der Klasse 4c aus Selters einen anschaulichen Vortrag zum Thema: „Wie und mit was kann man heute bezahlen?“ in einem Konferenzraum der Bank vorbereitet.

Während des Vortrags notierten die Schüler und Schülerinnen eifrig die wichtigsten Informationen mit, zum Beispiel dass man früher außer mit Steinen auch mit Schmuck, Salzsteinen und Teeziegeln bezahlen konnte und sich daraus nach und nach das Münzgeld und die Banknoten entwickelt haben.

Zahlungsmittel von heute

Gegenwärtige Zahlungsmittel wurden ebenfalls ausführlich besprochen und aktuelle Banknoten zur intensiven Begutachtung an die Kinder weitergereicht. „So einen Schein habe ich ja noch nie in der Hand gehabt!“, bemerkte ein Schüler beim Betrachten eines 500-Euro-Scheins begeistert.

Auch auf die Frage eines Schülerreporters: „Wie erkennt man eigentlich Falschgeld?“ konnten die Bankmitarbeiterinnen eine kompetente Antwort geben. Man erkenne es unter anderem an den fehlenden Sicherheitsmerkmalen, wie dem Wasserzeichen, den Hologrammen oder der erhabenen Blindenschrift. Manchmal fühle sich aber auch einfach das Papier anders an, die Farben der Geldscheine stimmen nicht, oder unter UV-Licht seien bestimmte Streifen nicht zu erkennen. Für Gelächter unter den Kindern sorgte an dieser Stelle die Abbildung eines 30-Euro-Scheines.

Wie das Bezahlen ohne Bargeld funktioniert, konnten die Schüler und Schülerinnen von der Mittelpunktschule beim Ausfüllen eines echten Überweisungsformulars erproben und erfuhren außerdem einiges über das Bezahlen mit Schecks, Lastschriften, Kreditkarten, Online-Banking und Handy-Apps.

Angesichts der zunehmenden Möglichkeiten bargeldlos zu bezahlen, stellte sich für eine Jungreporterin die Frage, ob es in Zukunft denn überhaupt noch Bargeld gäbe. „Das ist eine gute Frage“, lobte Herr Hofmann und wagte die Vorhersage, dass es wohl in Zukunft tatsächlich immer weniger Bargeldzahlungen geben werde.

Allerdings bezahle man in Deutschland kleinere Beträge bis 20 Euro immer noch gerne mit Bargeld. Das sei in vielen anderen Ländern nicht so.

Bevor es dann zur Besichtigung eines Geldautomaten hinunter in den Schalterraum ging, durften sich die fleißigen Reporter und Reporterinnen noch mit bereitgestellten Keksen und Getränken stärken.

Neben dem Geldautomaten gab es im Schalterraum auch einen Kontoauszugsdrucker zu bestaunen. Dieser wurde extra für die Schulkinder geöffnet und genauestens erklärt.

Bei der weiteren Besichtigung des Schalterraums fiel den aufmerksamen Grundschülern aus Selters noch ein besonderer Gegenstand auf. Ein alter Selterswasserkrug aus Ton stand in einer Glasvitrine und erinnerte die Kinder sofort an den Besuch des Brunnenmuseums in Niederselters im letzten Schuljahr. Auch diese Entdeckung wurde pflichtbewusst auf den Reporterblöcken festgehalten.

Wertgegenstände

Ein besonderes Erlebnis für die angehenden Reporter und Reporterinnen war auch der Besuch des Tresorraums im Keller der Bank. Zwei mit einem Code gesicherte Türen, eine dicke Panzertür, Kameras und noch diverse andere Sicherheitsvorkehrungen schützen die Wertgegenstände der Bankkunden in den Schließfächern.

„Noch nicht einmal eine Maus schafft es ungesehen in den Tresorraum“, erklärte Herr Hofmann den beeindruckten Schülern und Schülerinnen. Eines der Schließfächer durften die Nachwuchsreporter sogar selbst öffnen und fanden darin ein kleines Andenken an den spannenden Vormittag in der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg.

Die ZING-Reporter der Klasse 4c von der Mittelpunktschule Goldener Grund waren:

Bastian Bausenwein, Melina Bayer, Kilian Bernhard, Tom Gotthardt, Milena Henke, Jaden Jones, Paul König, Lian Krämer, Jacqueline Kuipers, Nino Pilling, Amir Pourakbar, Lena Rennecke, Theo Sandner, Lejla-Sophie Schmitt, Lucie Steier, Leonie Wolfsheimer, Franziska Ziegler und Lehrerin Katja Stehl (Text) Moritz Pfaffe, Isabell Schäfer und Lehrerin Simone Kilian (Fotos).

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