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"Pinocchio 90": Danke für eine grandiose Gala

Von Herrliche Open-Air-Atmosphäre, brilliante Akteure, mitreißende Musik, faszinierendes Bühnenbild: Bei der Benefizgala von „Pinocchio 90“ für die Stiftung Leberecht auf der Bühne am Herthasee stimmte einfach alles.
Beim Finale zeigten alle jungen Künstler noch einmal ihre Freude an Tanz und Musik sowie ihr Talent für die große Bühne. Bilder > Beim Finale zeigten alle jungen Künstler noch einmal ihre Freude an Tanz und Musik sowie ihr Talent für die große Bühne.
Holzappel. 

Die Musicalgruppe „Pinocchio 90“ aus Elz hat mit ihrer Gala zum 25-jährigen Bestehen Samstagabend am Herthasee bei Holzappel richtig Glück gehabt. Das Ambiente am Wasser und das Wetter stimmten, die Karten waren verkauft und mehrere hundert Gäste nach drei Stunden großartigem Programm mehr als begeistert. Vorsitzender Peter Kirchberg berichtete, dass beim letzten Auftritt am Herthasee vor drei Jahren Glühwein das meistverkaufte Getränk war. Diesmal war es schön warm, aber nicht zu heiß, und das Gewitter setzte erst mitten in der Nacht ein, als das Spektakel auf der Bühne am See längst vorüber war.

Die Hälfte des Gewinns des Abends, 1000 Euro, will der Elzer Verein mit Sitz in Offheim an die Leberecht-Stiftung dieser Zeitung für Kinder in Not spenden. Ein feiner Zug von „Pinocchio“, sämtliche bei Veranstaltungen im laufenden Jahr erzielten Gewinne für soziale Zwecke auszuschütten.

 

Kinder fördern

 

Dass das Geld an bedürftige Kinder geht, ist dann aber doch nicht so überraschend. Denn der Vereinszweck von „Pinocchio“ ist von Anfang an darauf ausgerichtet, Kinder zu fördern. Sie werden nicht nur musikalisch ausgebildet, die Ausbildung im Schauspielen, Tanzen und Singen verschafft ihnen auch wertvolle Kompetenzen fürs spätere Leben. Wer diszipliniert seit Januar an den Vorbereitungen für diese Musical-Gala mit dem Besten aus 25 Jahren arbeitete, der wird wohl auch in der Schule und später im Beruf fleißig und zielstrebig sein.

Für die künstlerische Leitung der Inszenierung war Elaine Ferlita, Anja Eisenbach sowie Nicole Jost zu danken. Ebenfalls an der Einstudierung beteiligt waren Marco Fischer, Jitka Pistor und Michael Zabel sowie, was den Chor angeht, der erfahrene Dirigent Hubertus Weimer. Das Stück fing mit dem an, mit dem auch die Kindermusicalgruppe „Pinocchio“ einst begonnen hatte. „Pinocchio“, den der Holzschnitzer „Gepetto“ (Roman Keil) geschaffen hatte, wurde von der erst elfjährigen Nellie Magel verträumt und neugierig verkörpert. Der kleine Pinocchio war denn auch der rote Faden durch die Musical-Klassiker und ihre schönsten Hits. Den Anfang machte „Cats“ mit den Solisten Sven Bauer, Benedikt Felgentreff und Anna Overbeck, die über „Jellicle Cats“ und den mysteriösen Kater „Macavity“ sangen. Im Kapitel „Oliver Twist“ waren unter anderem „Mach die krummen Finger schön lang“, „Wer liebt mich“ und „Wer will mich kaufen“ zu hören. Hier überzeugten Christoph Bausch, Leonie Holzbach, Jitka Pistor, Katharina Hoffmann und Kerstin Eller-Bellersheim in den Hauptrollen. Weiter ging die musikalische Reise ins „Dschungelbuch“ mit „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“, „Ich wär so gern wie du“ und der von „Colonel Hathi“ angeführten Elefantenparade. Als tapsiger Bär „Balu“ wusste Sven Bauer zu glänzen, als verschlagener Affenkönig „King Loui“ Michael Zabel. Wunderschöne Spirituals machen den Reiz des Nonnen-Erfolgshits „Sister Act“ aus. Bei „Oh Happy Day“ und „I will follow him“ ging auch das Publikum aus sich heraus. In dieser Szene hatten Nicole Jost, Roman Keil und Maggie Musewitsch das Heft in der Hand. Bei „Alice im Wunderland“ sangen Maggie Musewitsch und Joy Wüst die Hauptparts. Die längsten Szenen stammten aus den beiden jüngsten „Pinocchio“-Inszenierungen, die die Akteure noch besonders gut draufhaben. Bei „Aida“ waren Anja Eisenbach, Benne Felgentreff, Nicole Jost, Joy Wüst und Michael Zabel hervorzuheben. Bei „Hairspray“ verkörperten die Hauptrollen Natascha Hahn, Benne Felgentreff, Katharina Hoffmann, Michael Zabel, Marco Fischer, Sven Bauer, Nicole Jost, Maggie Musewitsch, Patricia Rückwardt, Michelle Nowak und Jitka Pistor. Melodien wie „Wer was wagt“, „Sind die Sterne gegen uns“ oder „Sonne Nubiens“ waren zu hören sowie „Good Morning Baltimore“, „Niemand stoppt den Beat“ und „Nicest Kids“.

Apropos Kinder: Viel Lob für ihre größeren Kinderrollen ist neben Nellie Magel auch Maximilian Kaiser, Jolina Krankenhagen, Henry Schmitz, Samira Schönborn, Vanessa Gehringer und Hana Homola auszusprechen.

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