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Das Familienfest für Leberecht

In der Taunus-Stadt Usingen stehen am Sonntag, 28. Juli, die Tore weit offen für Familien aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet. Das inzwischen dritte Familienfest der alten Residenzstadt birgt manche Neuerung, die noch mehr Spaß für große und kleine Besucher versprechen.
Auch ohne weite Laufwege bringt diese Art des Fußballspiels ganz schön aus der Puste: Lebender Tischfußball. Auch ohne weite Laufwege bringt diese Art des Fußballspiels ganz schön aus der Puste: Lebender Tischfußball.
Usingen. 

Zwischen 11 und 18 Uhr ist der gesamte Schlossgarten gefüllt mit Attraktionen, die zum Zuschauen, Mitmachen, Gestalten oder einfach nur zum Genießen einladen. Es fehlt natürlich nicht die Musik. Mit der Allmann-Jazz-Band geht’s mit einem gemütlichen Frühschoppen los. Sie spielen auf der Bühne am großen Wiesenplatz mitten im Schlossgarten, wo Bänke und Tische Gäste einladen zu verweilen und die Kinder bei ihren Aktionen zu beobachten. Und diese sind vielfältig.

Beim Bullriding geht’s darum, sich möglichst lange auf dem bockigen Stier zu halten, an der Kletterwand sind Kräfte und Geschick gefragt. Der Bungee-Seil-Turm ist natürlich ebenso dabei, wie das historische Karussell. Beim Kindertheater gibt’s gleich mehrere Aufführungen, Clown Eugenio streunt durch den Park und bringt die Kinder in gute Laune. Die obligatorische Hüpfburg darf nicht fehlen, außerdem steht der „Lebende Tischfußball“ bereit. Bei Letzteren treten Mannschaften mit fünf Spielern in einer aufblasbaren Spielarena gegeneinander an, sind an den Stangen befestigt und versuchen, eben wie beim Tischkicker, Tore zu erzielen.

Dazu gibt’s auch wieder ein Turnier. Ab 14 Uhr wird der Taunus-Familien-Pokal beim Lebendigen Tischfußball ausgespielt. Die Regel: Tore schießen. Fünf Kicker sind an den Stangen befestigt und müssen, wie beim echten Kicker, mit ihrer Mannschaft an den gegnerischen Spielern vorbei den Ball ins Tor bekommen. Versprochen: Eine Riesen-Gaudi. Und man muss wahrlich kein Profi sein, um bei diesem Turnier den Pokal mit nach Hause nehmen zu können, nur Lust an Spaß ist gefragt. Klar, obwohl es keine Laufwege gibt (außer je zwei Meter nach rechts und links) kommt man gut außer Puste. Mitmachen können alle Gruppieren. Ob eine Jugendgruppe, ein Unternehmen, Schulklassen, Lehrer oder Rathäuser, Straßen- oder Familien-Mannschaften, Wohngebiets-Elfs oder auch an dem Tag selbst zusammengewürfelte Teams - alles ist erlaubt.

Vorab melden kann man sich bei Andreas Burger, tz-usingen@fnp.de, Telefon:  (0 60 81) 91 86 15. Dort sind auch weitere Infos abzurufen. Aber: Bei zehn Meldungen ist Schluss. Gespielt wird stets zwei mal fünf Minuten.

Die Usinger Kindergärten belegen ein großes Areal und sorgen mit vielen Angeboten für Kurzweil. Zudem gibt es einen Kinderschmink-Stand.

Wer möchte, kann auf Ponys einige Runden drehen. Oder sich beim Stand der Mainova in die Künste des Segway-Fahrens einweisen lassen. Mal-Angebote hält die Künstlerin Erika Hammesfahr bereit, bei einem Luftballon-Wettbewerb gibt’s wieder tolle Preise zu gewinnen.

Einige Usinger Gewerbetreibende haben wieder einen Stand und bieten dort ebenfalls Unterhaltung für Jung und Alt an. Auf der Bühne spielen den ganzen Tag Bands, wie gesagt geht’s mit der Jazz-Band los. Am Nachmittag gastiert dann Werner Erker mit Band im Schlossgarten.

Eine Neuerung gibt’s. Der Erlös des Familienfestes geht an die Leberecht-Stiftung für benachteiligte Kinder. Damit Geld in die Kasse kommt, verkaufen die Organisatoren beim Fest und im Vorverkauf sogenannte Bändchen, die berechtigen, alle Spielgeräte - wirklich alle - damit kostenfrei nutzen zu können. Diese Bändchen gibt es auch im Vorverkauf bei der Geschäftsstelle der Taunus Zeitung, Kreuzgasse 22, Eingang Hospitalgasse und kosten vier Euro. Nicht enthalten sind darin natürlich Speisen und Getränke.

Auch bei diesen Preisen wurde darauf geachtet, dass die Geldbeutel von Familien geschont werden. Alles andere ist mit dem Kauf der Bändchen abgedeckt. Und die Einnahmen daraus fließen zu 100 Prozent an die Leberecht-Stiftung (www.leberecht-stiftung.de).

Ach ja: Die oft gestellte Frage, warum in den Ferien gefeiert wird, soll beantwortet werden: Weil gerade Familien mit wenig Geld nicht lange (wenn überhaupt) in Urlaub fahren können und wir diese Lücke schließen wollen. Denn in den Ferien ist kaum was los. Also: Wir sehen uns!

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