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Schnaps: Der Hirschberg-Gin ist unter den besten der Welt

Die Geschichte des Erfolgs-Duos Gunnemann/Weiß geht weiter: Ihr Gin könnte bald in die Weltklasse der Spirituosen aufsteigen.
Simon Gunnemann (rechts) und Max Weiß posieren in London mit ihrem Produkt, dem Hirschberg Gin. Simon Gunnemann (rechts) und Max Weiß posieren in London mit ihrem Produkt, dem Hirschberg Gin.
Hirschberg/London. 

Der Hirschberg-Gin ist derzeit sprichwörtlich in aller Munde. Die Macher um Simon Gunnemann und Max Weiß haben unlängst mit ihrem Premium-Produkt an der Vorrunde der World Gin Awards in London teilgenommen und dort eine „Best“(Top 15)-Platzierung erreicht. „Dies ermöglicht uns die Teilnahme an der Endrunde am 15. Februar im ’Armoury House’ in London“, erklärt Gunnemann.

Die Erfolgsgeschichte (wir berichteten) der beiden Jungunternehmer geht somit weiter. „Wir sind schon ein wenig stolz, Deutschland bei der Weltmeisterschaft vertreten zu dürfen“, erläutert Weiß. „Und wir rechnen uns gute Chancen im Endklassement der ’Best’-Kategorie aus“, blickt Gunnemann dem 15. Februar optimistisch entgegen.

Der World Gin Award ist der wichtigste Wettbewerb überhaupt – zumindest für die Szene rund um die hippe Spirituose. „Der Wettbewerb ist in zwei Teilen aufgebaut“, erläutert Weiß. „In der ersten Runde wurden die besten Gins aus den Teilnehmer-Ländern gewählt, in Runde Zwei geht es dann um den Titel ’Bester Gin international’“.

Aus über 100 Gins wurde der Schnaps aus Hirschberg in der Kategorie bester zeitgenössischer Gin („Best Contemporary Style Gin“) in einer Auswahl mit 15 weiteren Produkten von einer renommierten Jury aus Destillateuren, Sommeliers, Fachjournalisten und Bloggern innerhalb einer Verkostung zu ’Deutschlands bestem Gin’ gewählt. Im Februar messen sich Gunnemann und Weiß nun also mit anderen Herstellern aus Australien, Österreich, Belgien, Großbritannien, Italien, Spanien, Neuseeland, den USA und Japan um den Weltmeistertitel.

Den Gin produzieren die beiden Schulfreunde in der Brennerei Meckel in Hirschberg. Um die Rezeptur und Zusammensetzung der Zutaten machen sie ein Geheimnis – doch der Erfolg nimmt weiter zu. Sie wollen weiter expandieren. „Wir arbeiten an einer Lösung, um die große Nachfrage zu befriedigen“, erklärt Weiß. „Regional werden wir in naher Zukunft den Hirschberg Gin im Einzelhandel sowie an Tankstellen offerieren können“, sagt Geschäftspartner Gunnemann. Zudem wird der Online-Bereich künftig über einen Versandhändler abgedeckt. „Zu zweit schaffen wir das so nicht mehr“, sagen sie. Im Alltag bleibt ihnen mit zunehmender Reputation des Produkts immer weniger Zeit. „Anfangs war es für uns nur ein Hobby“, berichten Weiß und Gunnemann unisono. „Nun zählt unser Produkt zu den besten Gins der Welt – und wer weiß, wie wir am 15. Februar beim Finale abschneiden.“

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