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Gasthaus an der Hadamarer Straße: Die „Bärenschänke“

Die erste von einem Verein geführte Dorfkneipe öffnet am Freitag, 22. Juli, in Hundsangen ihre Pforten. Ab 19.30 Uhr fließt das frische Bier aus den Zapfhähnen der Theke der neuen „Bärenschänke“.
In ein paar Tagen kehrt in „Eidtsfritze“ Wirtschaft wieder Leben ein. Die „Bärenschänke“ eröffnet in dem seit 1909 bestehenden Gasthaus an der Hadamarer Straße. Bilder > In ein paar Tagen kehrt in „Eidtsfritze“ Wirtschaft wieder Leben ein. Die „Bärenschänke“ eröffnet in dem seit 1909 bestehenden Gasthaus an der Hadamarer Straße.
Hundsangen. 

Was tun, wenn es im Ort keine Kneipe mehr gibt, das gesellschaftliche Leben aber alles andere als brach liegt und ein Treffpunkt zum gemütlichen Plausch gesucht wird? Die Hundsänger Bären überlegten und handelten: Die Vereine haben das Heft in die Hand genommen und für Abhilfe gesorgt. Da die Bären nun einmal das Wahrzeichen des Ortes sind, war natürlich auch ein Name schnell gefunden: Die „Bärenschänke“ öffnet nun den Zapfhahn.

Die Räumlichkeiten standen zum Glück noch zur Verfügung, doch es gab viel zu tun. Nach umfänglichen Renovierungsarbeiten, die zum größten Teil in Eigenarbeit getätigt wurden, kann das alte Hundsänger Gasthaus an der Hadamarer Straße wieder Gäste bewirten. Über zehn Jahre bestand kein Gastronomiebetrieb mehr in dem Haus, in dem zwischenzeitlich eine Fahrschule untergebracht war.

Da es in Hundsangen keine echte Kneipe mehr gibt, wurde am 13. Mai ein Verein gegründet, der sich des Themas annahm (die Nassauische Neue Presse berichtete). „Heimat- und Brauchtumspflege Hundsangen e. V.“ wie der Verein offiziell heißt, hat bereits fast 100 Mitglieder. Er hat sich auf die Fahnen geschrieben, im Dorf wieder eine funktionierende Kneipe zu etablieren. Der neue Verein, unter dem Vorsitz von Christian Jeuck, hat nach Überwindung einiger behördlicher Auflagen nun die Genehmigung bekommen und kann ganz offiziell den Wirtschaftsbetrieb aufnehmen. „Dank vieler fleißiger Helfer ist es gelungen, den alten und ehrwürdigen Räumen ein neues Gesicht zu geben. Ihr werdet begeistert sein!“ so lautet das Fazit von Christian Jeuck, der sich schon auf die Eröffnung freut. Frische Farben erwarten den Besucher, die Beleuchtung wurde komplett erneuert genauso wie die Polsterung. Bilder mit alten und neuen Hundsänger Ansichten komplettieren den Gastraum.

Drei Tage geöffnet

Das Gasthaus ist zunächst an drei Tagen geöffnet, und zwar donnerstags bis samstags von 18 bis 24 Uhr, bzw. freitags und samstags bis 1 Uhr. „Man muss abwarten und sehen wie sich die Sache entwickelt“ so Christian Jeuck. „Über erweiterte Öffnungszeiten und Konditionen kann dann wieder neu gesprochen werden.“ Es soll ein Ort der Kommunikation und Begegnung werden. Jeuck ist ganz optimistisch, dass die neue Kneipe angenommen wird. Alt und Jung sind hier gleichermaßen willkommen. Stammtische, Kirmesburschen und Vereine; aber auch der ganz normale Gast, sollen hier seine Heimat finden.

Das alte Gasthaus an der Hadamarer Straße, direkt neben der Pfarrkirche hat eine lange Tradition. 1909 wurde es erbaut und befindet sich bis heute im Familienbesitz der Familie Eidt. Diese hat auch den Wirtshausbetrieb bis in die 80er Jahre selbst durchgeführt. Danach haben einige Pächter das Gasthaus betrieben, die aus unterschiedlichsten Gründen den Betrieb aufgaben. Dies soll der neuen „Bärenschänke“ natürlich nicht passieren. So freut sich der neue Verein auf viele Gäste von nah und fern, damit in Hundsangen wieder ein echter „Schoppe“ getrunken werden kann.

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