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Viele Projekte: Dornburg investiert in die Zukunft

Bürgermeister Andreas Höfner (CDU) präsentiert eine lange Reihe von Auftragsvergaben und Beschlüssen aus der vergangenen Gemeindevertretersitzung.
Nicht mehr alle Pflastersteine sitzen ordentlich in dem 2006 eingeweihten Alten Schmiedeplatz. Bilder > Foto: Heike Lachnit Nicht mehr alle Pflastersteine sitzen ordentlich in dem 2006 eingeweihten Alten Schmiedeplatz.
Dornburg. 

Wie eine nüchterne Bilanz präsentierte der Dornburger Bürgermeister Andreas Höfner (CDU) die Investitionen der Gemeinde. Alle Ortsteile werden bedacht, um neue Projekte voranzutreiben oder um – wie bei der Mehrzweckhalle in Thalheim – vergangene Verwüstungen zu beseitigen.

  Straßenbeleuchtung: Für rund 150 000 Euro werden in mehreren Straßenzügen in den Ortsteilen Frickhofen, Langendernbach und Dorndorf die Straßenlaternen auf LED-Technik umgerüstet. Grundlage hierfür ist der Straßenbeleuchtungsvertrag. Der Baukostenzuschuss ist eine Maßnahme des 2016 für Hessen aufgelegten kommunalen Investitionsprogrammes (KIP). Danach können sich Kommunen vom Land Geld leihen, für das sie zehn Jahre lange keine Zinsen zahlen. Am Ende der Laufzeit tilgen sie nur 20 Prozent. Bedingung ist allerdings: Es müssen echte Investitionen sein.

Dornburg steht im Rahmen dieses Programms eine Darlehenssumme von knapp 900 000 Euro zur Verfügung. Ausgeschöpft wurde das KIP bereits, um etwa Heizungsanlagen in den Mehrzweckhallen oder das Flachdach der Mehrzweckhalle Thalheim sowie die Fassade des Rathausanbaus energetisch zu sanieren.

  Reparaturarbeiten: Im Ortsteil Langendernbach soll der „Alte Schmiedplatz“ wieder instandgesetzt werden. Der Platz ist mittlerweile etwa 15 Jahre alt; Pflastersteine haben sich gelöst und gehoben. Zur Reparatur beauftragte der Gemeindevorstand ein Unternehmen aus Limburg, das sich als preisgünstigster Bieter erwiesen hatte. Die Kosten für die Pflasterarbeiten sollen sich auf rund 12 000 Euro belaufen, erklärt der Bürgermeister. Ebenfalls saniert werden die Steigleitung und der Brunnenkopf am Tiefbrunnen Biberschänke. Hier betragen die Kosten 11 000 Euro.

Neue Verglasung

Zu einer außerplanmäßigen Ausgabe von knapp 6 000 Euro kam es für die Gemeinde, weil die Verglasung der Mehrzweckhalle Thalheim erneuert werden musste. In der Silvesternacht hatten Unbekannte auf die Scheiben der Halle geschossen die Glasscheiben in der Eingangstür sowie zum Nebenraum zerstört.

  Neubaugebiete: Den Auftrag für Ingenieurleistungen zur geplanten Erschließung des Neubaugebietes „Nordöstlich der Lahnstraße“ im Ortsteil Wilsenroth hat der Gemeindevorstand an eine Ingenieurgesellschaft aus Diez vergeben; die Honorar-Auftragssumme beläuft sich auf 36 000 Euro. Voraussetzung für diese Auftragserteilung ist die Genehmigung und das Inkrafttreten des Haushalts 2018. Den Auftrag für die Ingenieurleistungen zu der geplanten Erschließung des Neubaugebietes „Eichholz“ im Ortsteil Dorndorf erhält ein Ingenieurbüro aus Weilmünster. Das Auftragsvolumen liegt bei 38 000 Euro. Voraussetzung für die Auftragserteilung ist hier neben der Genehmigung und dem Inkrafttreten des Haushalts 2018 das Inkrafttreten des Bebauungsplanes Eichholz, teilte Bürgermeister Höfner mit. lh/abv

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