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Sozialprojekt im Limburger Tierheim: Ein großes Herz für Tiere

Streichen statt Schreiben und Schrauben: Für die Mitarbeiter einer Frankfurter Firma sah der Arbeitsalltag vor Kurzem anders aus. Statt zur Arbeit nach Frankfurt ging es zum Arbeitseinsatz ins Limburger Tierheim.
Wolfgang Stein (rechts) und sein Kollege Stephan König initiierten den Arbeitseinsatz im Staffeler Tierheim und packten kräftig mit an. Foto: Quirein Nadja Wolfgang Stein (rechts) und sein Kollege Stephan König initiierten den Arbeitseinsatz im Staffeler Tierheim und packten kräftig mit an.
Limburg-Staffel. 

Für eine 15-köpfige Gruppe von Mitarbeitern der Frankfurter Firma Celanese ging es an diesem Tag nicht zur Arbeit nach Höchst, sondern ins Tierheim nach Limburg. Im Rahmen des jährlich stattfindenden „Monats des sozialen Engagements“ des Chemieunternehmens stellt die Firma ihre Mitarbeiter für ein bis zwei Tage pro Jahr frei, um sich in sozialen Projekten zu engagieren.

Oft werden diese Arbeitseinsätze in Einrichtungen und Institutionen im Rhein-Main-Gebiet absolviert, weil die Firma dort beheimatet ist. Doch die Gruppe rund um die Initiatoren Wolfgang Stein und Stephan König kommen allesamt aus Limburg und Umgebung.

„Warum also nicht in der heimischen Region helfen?“, dachten sich die beiden Kollegen und setzten sich mit dem Limburger Tierheim in Verbindung und reichten bei ihrem Arbeitgeber die Idee ein. Beide haben vor längererer Zeit Hunde aus dem Tierheim aufgenommen und so kam die Verbindung zustande. „Toll, wie sich die Mitarbeiter hier engagieren, da helfen wir gerne mit“, erklärte König. Und auch die Kollegen fanden die Idee gut und zogen an einem Strang.

„Es gibt viel zu tun“, erfuhren Wolfgang Stein und Stephan König bei ihrem Vorbesuch. „Die Türen im Hundehaus könnten einen neuen Anstrich vertragen und die Gehege der Katzen neu imprägniert werden“, erklärte der Vorsitzende des Tierschutzvereins Limburg, Hartmut Grohmann, bei der Begrüßung. „Danke für ihre Unterstützung“, freute sich auch die Tierheimleiterin Adelheid Noble.

Elektriker, Betriebsmeister, Ingenieure und Laboranten griffen zu Pinsel und Farbe und werkelten bis in die Nachmittagsstunden. Das gemeinsame Frühstück, ebenso wie Kaffee und Kuchen, stellte das Tierheim den fleißigen Helfern zur Verfügung. In der Mittagspause war statt Kantine Grillen angesagt.

Dank Imprägnierung der Außengehege, der Hundezwinger und des Katzenhauses können diese Bereiche jetzt auch schlechtem Wetter trotzen. qui

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