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Info: Diese Symptome können auf Parkinson hinweisen

Weilmünster. 

Parkinson ist eine der häufigsten Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Bei ihr sterben Nervenzellen in einem Hirnareal ab, das für die Produktion des „Glückhormons“ Dopamin zuständig. Der Botenstoff spielt eine entscheidende Rolle bei der Koordination von Bewegungen. Erst wenn mehr als 50 Prozent dieses Gebiets geschädigt ist, treten die ersten Symptome auf.

Um eine gesicherte Diagnose zu stellen, überprüft der Neurologe einen Katalog an verschiedenen Kriterien, von denen mindestens zwei erfüllt sein müssen. „Dabei geht es darum festzustellen, ob bei dem Patienten ein Zittern in Ruhezustand auftritt“, erklärt der Neurologe Ulrich Mittnacht; er ist Oberarzt an der Vitos-Klinik für Neurologie in Weilmünster. Seit Jahren stellt er die Diagnose Parkinson, erarbeitet Behandlungspläne und setzt sich mit der Entwicklung der Forschung zu dieser Krankheit auseinander. Außerdem sind Gleichgewichtsstörungen aufgrund von mangelnden Reflexen, nur mit Schwierigkeiten zu bewegende einzelne Muskelgruppen und eine insgesamt verlangsamte Bewegung Anzeichen für eine Erkrankung. Die letzte Sicherheit gibt die Gabe von Dopamin, um das Defizit auszugleichen. Handelt es sich um Parkinson, also um einen Dopaminmangel, gehen die Symptome nach der Gabe des Glückshormons zurück.

Auch eine Veränderung in der Handschrift zählt zu den Frühzeichen von Morbus Parkinson. Wenn dann noch weitere Frühzeichen hinzukommen, sollte getestet werden, ob es sich um Parkinson handelt. Dazu gehören Depressionen, Schlafstörungen, starke Schmerzen im Nacken-Schulter-Bereich, Bewegungseinschränkungen im Alltag, Haltungs- und Gangstörungen, Verdauungsstörungen, Schweißausbrüche, Verschlechterung des Geruchssinns, leise, monotone Sprache und eine Veränderung der Mimik.

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