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Ministerin schwimmt im Hundsänger Freibad

Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken (Fünfte von links) ließ sich die 1,2  Millionen teuren Sanierungsmaßnahmen im Freibad Hundsangen genau erklären. Bilder > Foto: Klaus-Dieter Häring Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken (Fünfte von links) ließ sich die 1,2 Millionen teuren Sanierungsmaßnahmen im Freibad Hundsangen genau erklären.
Hundsangen. 

Auch eine Ministerin kann bei einem dienstlichen Termin ihren Spaß haben. Während ihrer Sommertour nutzte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) den Besuch im Freibad Hundsangen für ein erfrischendes Bad im renovierten Freibad.

Unter dem Titel „made in Rheinland-Pfalz“ besucht die Ministerin derzeit Betriebe mit smarter Technik für die Umwelt und smarten Lösungen in den Bereichen Energie, Klima und Umweltschutz. Hier zeigten Unternehmen und Kommunen, dass Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz eng zusammengehören, sagte sie. So wie in Bad Marienberg, wo sie die Firma Vecoplan besuchte. Das Unternehmen produziert seit 45 Jahren Anlagen, die in der ganzen Welt Recycling- und Brennstoffe aus Abfall heraussortieren. Oder wie beim Lindner-Hotel am Wiesensee, wo ein Blockheizkraftwerk und eine Photovoltaikanlage Wärme und Strom produzieren.

Wie sehr sich die Ministerin für die Entwicklung beim Wärmeverbund mit der Grundschule, der Turnhalle und dem Freibad in Hundsangen interessiert, zeigt auch, dass sie bereits zum zweiten Mal das Bad besuchte. Verbandsbürgermeister Klaus Lütkefedder begrüßte mit Ortsbürgermeister Alois Fein den Gast aus Mainz im Kreise zahlreicher Gemeindepolitiker und zeigte die Hintergründe des Wärmeverbunds auf.

Durch ein Blockheizkraftwerk wird Wärme für die Schulsporthalle, die Grundschule und das Schwimmbad produziert. Gleichzeitig erzeugt die Anlage Strom für die Objekte und zusätzlich für die Feuerwehr. Gebraucht werden für die vier Objekte pro Jahr rund 105 000 kWh, erzeugt werden 117 000 kWh. Der zusätzliche Strom wird ins Netz gespeistund sollte die Wärme nicht ausreichen, kann über den Verbund auf die bereits vorhandenen Heizungen zurückgegriffen werden.

Angetan zeigte sich die Ministerin auch von der Schatten spendenden Sonnenschutzkonstruktion. Danach testete sie die Wärme des Freibadwassers, um zu erfahren, ob das Blockkraftheizwerk so effizient arbeitet wie erwähnt. Und sprang dann ins nicht zu kalte Wasser. kdh

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