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Limburger Tanz-Center Josat-Dörr: Tanz-Center feiert Benefizgala

Mit einer glanzvollen Benefizgala zugunsten der Leberecht-Stiftung feierte das Limburger Tanz-Center Josat-Dörr in der Stadthalle sein 30-jähriges Bestehen.
Immer den Mund weit aufreißen – beim Vollplayback war vor allem der theatralische Ausdruck gefragt. Bilder > Foto: Johannes Koenig Immer den Mund weit aufreißen – beim Vollplayback war vor allem der theatralische Ausdruck gefragt.
Limburg. 
Bilderstrecke 30 Jahre Tanzschule Josat-Dörr: Feier in der Stadthalle Limburg
Beste Stimmung zum 30. Jubiläum der Tanzschule Josat-Dörr in Limburg. Wir haben die Fotos!Zu erleben waren Auftritte aus drei Jahrzehnten Showtanz.Dem Anlass angemessen war auch die Kleidung des Abends.

„Hätte uns jemand vor 30 Jahren erzählt, dass wir jetzt noch auf der Bühne stehen, hätten wir gedacht, was für ein Quatsch“ erzählte Tanzlehrer Ralf Josat nach seinem großen Auftritt zusammen mit den Piccolos. Für den extra fürs Jubiläum des Tanz-Centrums Josat-Dörr ausgetragenen großen Benefizball zugunsten der Leberecht-Stiftung dieser Zeitung hatte sich das Ensemble noch einmal zusammengefunden. Und prompt begeisterte es die vielen in die Limburger Stadthalle gekommenen ehemaligen und aktiven Tänzer mit einem furiosen Auftritt.
 

„Das war quasi unsere erste große ,Disco Dance‘-Nummer, damit sind wir jahrelang sehr erfolgreich, auch international, aufgetreten, obwohl es nach heutigen Maßstäben tänzerisch nicht so fordernd ist“, erklärte Josat, der damals zusammen mit Maria Dörr (heute Koch) die Tanzschule aus der Taufe hob.

Damals wie heute liegt der Charme der „Piccolos“ vor allem in der nicht ganz ernst gemeinten tiefen Verbeugung vor „Bella Italia“ und den schwülstigen Schlagern der Fünfziger und Sechziger Jahre: Mit viel Theatralik, ausschweifenden Armbewegungen und weit aufgerissenen Mündern wurden diese (un)vergessenen Lieder zum Vollplayback intoniert, während die Tänzer in farbenfrohen Kostümen über die Bühne wirbelten. „Ich kann mir durchaus vorstellen, auch die nächsten 30 Jahre in der Tanzschule aktiv zu sein – wer weiß, vielleicht komme ich dann auf die Bühne gerollt“, erklärte Josat mit einem Grinsen. Das liege auch an dem tollen Trainerteam, über das die Tanzschule inzwischen verfügt. „Denn das alles ist auch eine Gemeinschaftsleistung. Ohne Teamwork wären die letzten Jahre so gar nicht möglich gewesen.“

Von Anfang an mit dabei

Tanzschüler der ersten Stunde sind zum Beispiel Gerhard und Marion Röder aus Blumenrod. Noch heute sind sie aktive Mitglieder des Tanzkreises. „Ich erinnere mich noch, ich habe in einer Bäckerei ein Plakat gesehen, dass eine neue Tanzschule aufmacht. Als ich zu Hause meiner Frau davon erzählte, meinte sie, den Ralf Josat kenne ich doch vom Französischkurs in der VHS“, erzählt Gerhard Röder.

Die Atmosphäre habe von Anfang gestimmt: „Maria war die strengere Lehrerin, während Ralf eher der lockere Typ war.“ Eine Aufgabenteilung, die durchaus gewollt war: „Manche Schüler wollten eher gefordert werden, andere wollten es dagegen entspannter“, ergänzte Ralf Josat.

(koe)
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