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Neunte WETON-Aktion: Teilnehmerrekord beim Lauf für Leberecht-Stiftung

Nur knapp hat der WETON-Benefizlauf am Samstag die Marke von 500 Läufern verfehlt. Trotzdem stellte man damit einen neuen Rekord auf. Wer am schnellsten war, wer der älteste Läufer und wie viele Spenden zusammengekommen sein könnten, haben wir zusammengefasst.
Die heimischen Jugendleichtathleten waren mit vollem Eifer in Staffel für Kinder in Not unterwegs. Bilder > Foto: Robin Klöppel Die heimischen Jugendleichtathleten waren mit vollem Eifer in Staffel für Kinder in Not unterwegs.
Limburg-Staffel. 

Beim 9. WETON-Benefizlauf zugunsten der Leberecht-Stiftung dieser Zeitung wurde am Samstagnachmittag erneut ein Teilnehmerrekord erreicht. 478 Starter gingen bei den Kinderläufen sowie im Hauptlauf an den Start. Auch wenn WETON-Geschäftsführer Hartmut Büttner es im ersten Moment bedauerte, nach der sehr vielversprechenden Zahl an Voranmeldungen die 500-er-Marke nicht zu knacken, zeigte er sich mit dem Verlauf des Laufes sehr zufrieden. „Dann haben wir für die Jubiläumsauflage nächstes Jahr eben noch ein großes Ziel. „Dann werden wir definitiv dafür sorgen, dass mehr als 500 Läufer kommen“, meinte er kämpferisch. Ein dickes Lob gab es für das WETON-Organisationsteam um Andreas Horn, Marco Eufinger und Beate Derwensky, die die komplette Veranstaltung ehrenamtlich vorbereiteten, damit die Einnahmen ohne Abzüge gespendet werden können. Da auch das verkaufte Essen und die Getränke von heimischen Firmen spendiert werden, kann das Geld 1:1 an Kinder in Not gehen.

Was der Los- und Verpflegungsverkauf genau ergeben hat, steht noch nicht fest, doch den Erfahrungen nach sollten bei dieser Teilnehmerzahl über 6000 Euro für Leberecht eine realistische Zahl sein.

Ulrich Heep, Präsident der Industrie- und Handelskammer Limburg, meinte, dass er die Schirmherrschaft des Laufes gerne übernommen habe. WETON sei nicht nur ein erfolgreiches Unternehmen aus der Region. Es lebe auch seit Jahren soziales Engagement. Es sei beeindruckend, dass sich aus einem bei der ersten Auflage mit 100 Aktiven gestarteten Benefizlauf eine solch große, dauerhafte Veranstaltung entwickelt habe. Heep dankte auch Leberecht sehr herzlich für die großzügige Unterstützung hilfsbedürftiger Kinder in der Region. Als Vertreter der Stiftung liefen NNP-Verkaufsleiterin Simone Gilbert und Medienberater Bruno Weiß mit.

Dornburg am stärksten

Die größte Gruppe stellte mit 34 Personen diesmal die LG Dornburg, deren Nachwuchsläufer auch die Kinderrennen dominierten. Mit dem 74-jährigen Ewald Türk stellte die Leichtathletikgemeinschaft auch den ältesten Teilnehmer. Belohnt wurde der engagierte Verein mit einem Essengutschein von Schnitzel’s. Als älteste Teilnehmerin war einmal mehr die Spitzen-Alterstriathletin Friedel Metz vom Lauftreff Hadamar (77) dabei. Im Hauptlauf erfolgreich waren über zehn Kilometer Daniel Kremer (35:05 Minuten) und Anne Schmitz (46:55), über fünf Kilometer Nico Backhaus (20:51) und Greta Hafeneger (23:26). Das Teilnehmerfeld war aber sehr bunt gemischt. Während vorne die ehrgeizigen „Laufprofis“ aus der Region ihre Bahnen zogen waren im hinteren Feld auch viele, denen anzumerken war, dass sie sonst eher selten joggen gehen. Aber niemand war gezwungen, an seine Leistungsgrenze gehen.

Denn für die Unterstützung des guten Zweckes war dabei sein alles, und darum waren auch die gemächlichen Walker am Ende des Feldes gerne gesehen. Klasse war auch, dass behinderte Kinder, teilweise unterstützt von Betreuern oder geschoben in Buggys von ihren Vätern, mit dabei sein konnten. Trotz Kirmes ließ es sich der Elzer Bürgermeister Horst Kaiser als Stammgast nicht nehmen, mitzulaufen. Das Limburger Stadtoberhaupt Dr. Marius Hahn feuerte lieber seine Kinder an. Er versprach aber, für 2017 ein Verwaltungsteam organisieren zu wollen, damit die Stadt auch ihren Beitrag zum Knacken eines weiteren Teilnehmerrekordes leiste. Die Strecke führte wieder nach zwei Runden über das Firmengelände flach Richtung Reithalle, sodass der Rundkurs auch für Gelegenheitsläufer gut zu bewältigen war.

Mit Momo-Darstellerin

Alle Finisher bekamen nach dem Zieleinlauf eine rote Rose und ein Erinnerungs-Shirt. Sarah Demontreal führte als Stamm-Moderatorin souverän durch den Nachmittag. Die prominente Laufpatin Radost Bokel erwies sich für die Veranstaltung auch als echter Gewinn. Die 41-Jährige plauderte sympathisch und volksnah mit vielen der Gäste und war natürlich gerne für Autogramme und Selfies bereit. Im Interview berichtete sie vor allem über ihre Kinderrolle als „Momo“, die sie in ganz Europa und sogar Asien bekannt machte. „Ich werde heute noch viel darauf angesprochen“, sagte sie. Das Thema, dass Menschen die Zeit gestohlen werde, sei ja heute aktueller denn je. rok

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