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Konzept präsentiert: Verein "Mir sein Seldersch" hat Traum von "eigener" Halle

Von Vor vier Jahren hatte sich der Verein „Mir sein Seldersch“ gegründet – mit dem Ziel, die Niederselterser Dorfgemeinschaft zu stärken. Ein Schritt dahin war die Kirmes im proppenvollen Zelt. Ein großer Wunsch ist es, eine Festhalle und einen Festplatz zu schaffen – gleich in der Nähe des geplanten Mehrgenerationenparks.
Eines der „Kinder“ des Vereins „Mir sein Seldersch“: Die Hüttengaudi bei der letzten Niederselterser Kirmes. Eines der „Kinder“ des Vereins „Mir sein Seldersch“: Die Hüttengaudi bei der letzten Niederselterser Kirmes.
Niederselters. 

Schriftführer Armin Illion stellte in der Jahreshauptversammlung des Vereins „Mir sein Seldersch“ das Konzept des Vorstandes zur Errichtung einer Festhalle inklusive Festplatz im Bereich „In der Oberau“ in Niederselters vor – in dessen unmittelbarer Nähe auch der Niederselterser Mehrgenerationenpark geplant ist. Sie hatten sich einiges vorgenommen: Die Kirmes wiederbeleben, den Weihnachtsmarkt attraktiver machen, die Dorfgemeinschaft stärken. Einige Baustellen stehen an. Ein wichtiges Thema ist die Festhalle. „Mir sein Seldersch“ hätte gerne eine. Deshalb hat der Verein schon Kontakt mit der Gemeinde aufgenommen. Der Standort „In der Oberau“ sei frei von Hemmnissen, habe eine vortreffliche Lage und ermögliche eine gute Verkehrsanbindung. Insbesondere die Nähe einer Festhalle zum Mehrgenerationenpark und mögliche Kombinationen mit bereits bestehenden Ideen anderer örtlicher Investoren zur Nutzung des Geländes berge enormes Synergiepotential und könne für Niederselters, aber eben auch für die gesamte Gemeinde Selters (Taunus) und ihre Bürger eine einmalige Chance und ein echtes Pfund für die Zukunft bedeuten.

Lokalkolorit gefragt

Konzeptionelles und architektonisches Ziel müsse es sein, kommenden Generationen einen verlässlichen Ort mit einzigartigem Lokalkolorit zu geben, der gerne genutzt werden will und Veranstaltungen aller Art auf sichere Füße stellt, so Illion.

Bereits im Februar hatte der Verein daher die Gemeinde Selters angeschrieben und seine Ideen vorgestellt – mit ersten Skizzen zu Hintergründen, Nutzung, Finanzierung, Architektur und Betrieb.

„Der bisherige Festplatz ,Am alten Sportplatz‘ hat durchaus seine Tradition. Die erfolgreiche Ausrichtung größerer und häufigerer Veranstaltungen erscheint aber in Zukunft zunehmend problematischer“, erläutert Armin Illion im Gespräch mit dieser Zeitung. Der Vorstand stellte klar, dass solch eine Festhalle für jedwede kleinere oder größere Festivität in Frage komme, die kulturell oder gesellschaftlich verbindet und Vereinen und Veranstaltern aus allen vier Ortsteilen der Gemeinde Selters (Taunus) zur Nutzung offenstehen müsse.

Gelungenes Konzert

Die Mitglieder haben das eingehend diskutiert und den Vorstand einstimmig beauftragt, das Vorhaben weiter zu forcieren. Dabei soll den verantwortlichen Gremien der Gemeinde Selters nochmals nachdrücklich das Gespräch angeboten werden, um die Ideen konkreter darzustellen.

In seinem Rückblick erinnerte der Vorsitzende Thomas Pauli an eine ganze Reihe von Aktivitäten, dabei das gelungene Konzert der Dorfrocker sowie die erfolgreiche Zeltkerb, die dank des Vereins und der engagierten Kerbeburschen und -mädchen wieder steigenden Zuspruch erfahre. Er dankte allen Mitgliedern und Förderern. Allerdings gebe es auch noch eine Menge zu tun.

Bei den Vorstandswahlen unter Leitung von Stephan Muth wurden der 1. Vorsitzende Thomas Pauli, der 2. Vorsitzende Bernd Eisenbach, der 1. Kassierer Wolfgang Jäger, der 2. Kassierer Julian Rogge sowie der 1. Schriftführer Armin Illion jeweils einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Der 2. Schriftführer Michael Schickel, dem man für sein bisheriges Engagement dankte, trat nicht zur Wiederwahl an. Für ihn wurde Christina Scheid einstimmig gewählt.

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