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Kreisblatt-Umfrage zeigt eine hohe Zufriedenheit: Alle leben gerne in Hofheim

Von 500 Bürger wurden Ende Januar interviewt. Thema: "Hofheim aus Sicht seiner Bürger kurz vor der Kommunalwahl im März 2016". Dabei zeigte sich, wo die Menschen in der Kreisstadt noch Probleme sehen.
Wenn die Hofheimer in ihrer Stadt Probleme sehen, dann vor allem im Verkehr, wie hier auf der Rheingaustraße. Foto: Knapp Wenn die Hofheimer in ihrer Stadt Probleme sehen, dann vor allem im Verkehr, wie hier auf der Rheingaustraße.
Hofheim. 

Die Verbundenheit der Hofheimer Bürger mit ihrer Stadt ist überdurchschnittlich hoch. Das ist Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der forsa Politik- und Sozialforschung GmbH im Auftrag des Höchster Kreisblatts und seiner Schwesterzeitung, der Frankfurter Neuen Presse.

92 Prozent der befragten Hofheimer leben gerne in der Kreisstadt. In den verschiedenen Altersstufen gibt es dabei nur marginale Unterschiede. 91 Prozent der 18- bis 29-Jährigen genießen das Leben in der Stadt. Bei den 30- bis 44-Jährigen sind es 90, bei den 45- bis 59-Jährigen 92 und bei den Älteren ab 60 Jahren 94 Prozent, die bei der Umfrage angaben, gerne in Hofheim zu wohnen. Das sind selbst dann noch hohe Werte, wenn die Fehlertoleranz berücksichtigt wird. Laut forsa können die Ergebnisse der Stichproben mit einer Abweichung von plus/minus vier Prozentpunkten auf die Gesamtheit der erwachsenen Bevölkerung übertragen werden.

„Sehr hoher Wert“

„Wenn nun 92 Prozent der Hofheimer Bürger angeben, gerne in Hofheim zu wohnen, dann ist das ein sehr hoher Wert, der deutlich über die in vielen anderen Städten und Gemeinden zu findenden Resultate hinausgeht“, heißt es in der forsa-Analyse. Ausdrücklich wird dabei auch Frankfurt erwähnt, wo die Zufriedenheit zwar ebenfalls recht hoch ist, aber trotzdem „nur“ bei 83 Prozent liegt.

Kleine Unterschiede haben die Meinungsforscher übrigens bei den Anhängern der verschiedenen Parteien festgestellt. Am liebsten leben CDU-Wähler in der Stadt; immerhin 96 Prozent. Bei den Anhängern der SPD sind es 91 und bei den Grünen 86 Prozent. Die Forscher betonen allerdings ausdrücklich, dass auch die Werte „noch sehr hoch“ sind.

Die Zufriedenheit der in der Kreisstadt lebenden Menschen bestätigt die Frage nach den größten Problemen in Hofheim. Immerhin sehen 27 Prozent der Befragten in „ihrer“ Stadt keine Probleme.

Nervig: der Verkehr

Ansonsten sind trotz der intensiven Diskussion in Deutschland über Flüchtlinge für die Hofheimer Bürger andere Probleme wichtiger – zum Beispiel vielfältige Mängel in der Verkehrsinfrastruktur – oder ähnlich wichtig wie die Flüchtlingsfrage. Dazu zählen die als unzureichend empfundenen Angebote für Kinder und Jugendliche, der Zustand der Schulen in der Kreisstadt sowie das miserable Angebot an bezahlbaren Wohnungen.

Bei der Abfrage von forsa waren Mehrfachnennungen möglich. Insgesamt 41 Prozent der Befragten sehen die Verkehrsinfrastruktur als eines der großen Probleme. Darin eingerechnet sind die Unzufriedenheit mit dem Straßenzustand, mit dem Zustand des Öffentlichen Personennahverkehrs, mit den Baustellen.

Asylpolitik und Flüchtlinge sehen nur 12 Prozent der Befragten als eines des größten Probleme in Hofheim. Dieser Themenkomplex wird damit in etwa so schwer eingestuft wie die Themen Stadtplanung/Infrastruktur, Verödung der Innenstadt, Wohnungsnot/Mieten sowie die Finanznot der Stadt (siehe nebenstehende Grafik).

Doch auch wenn die Befragten durchaus Schwierigkeiten in der Stadt sehen: Die meisten – 53 Prozent – urteilen, dass sich Hofheim in den vergangenen Jahren zum Vorteil entwickelt hat. 18 Prozent sagen, dass die Entwicklung der Stadt zu deren Nachteil verlief, 25 Prozent sehen keine wesentliche Änderung, alle anderen sagten „weiß nicht“.

Auch bei dieser Frage gab es zwischen den verschiedenen Altersgruppen keine signifikanten Unterschiede. Auffallend sind bestenfalls die Einschätzungen der verschiedenen Anhänger der Parteien. CDU- und SPD-Wähler sehen in der Mehrzahl (60 und 68 Prozent) eine Entwicklung zum Positiven. Bei Grünen und AfD sind das lediglich 37, beziehungsweise 43 Prozent.

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