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Kurzkrimi über Höchst: Der Kommissar und sein Stalker

Krimi-Autor Lutz Ullrich hat einen Kurzkrimi für das "Höchster Lustlager" geschrieben. Es ist nicht nur ein Krimi über den verkannten Frankfurter Stadtteil, sondern auch für einen guten Zweck.
Edda Rössler, Redakteur Holger Vonhof alias „Heiko Vomhaus“ und Autor Lutz Ullrich vor dem Hausboot, auf dem in den Krimis Tom Bohlan lebt.	Foto: Reuß Edda Rössler, Redakteur Holger Vonhof alias „Heiko Vomhaus“ und Autor Lutz Ullrich vor dem Hausboot, auf dem in den Krimis Tom Bohlan lebt. Foto: Reuß
Höchst. 

Geheimnisvoll und spannend wird es zum nächsten „Höchster Lustlager“ vom 9. bis 13. Oktober: Der Krimi-Autor Lutz Ullrich lässt seinen Hauptkommissar Tom Bohlan in Höchst ermitteln. Ullrich, der mit „Stadt ohne Seele“ im vergangenen Jahr seinen vierten Frankfurt-Krimi um Bohlan und seine Kollegin Julia Will vorgelegt hat, konnte überredet werden, für das „Höchster Lustlager“ eine Krimi-Kurzgeschichte zu schreiben. Sie spielt in Höchst. Freunde des Kommissars wissen, dass Tom Bohlan auf einem Hausboot in der Niddamündung lebt. Höchst ist dem Autor, der von Beruf Rechtsanwalt ist, also nicht unbekannt. So sprach ihn Edda Rössler, Organisatorin des „Höchster Lustlagers“, an, ob er nicht Lust hätte, einen Kurzkrimi zur Veranstaltung zu schreiben. Ullrich hatte: Der Krimi wird als kleines Buch erscheinen und während des Lustlagers in allen beteiligten Restaurants und Firmen zu kaufen sein. Auch in der Geschäftsstelle des Höchster Kreisblatts an der Ecke Hostatostraße / Albanusstraße 27 wird er zu haben sein, und das hat einen ganz konkreten Grund: Die 5 Euro, die für das Büchlein zu bezahlen sind, gehen in voller Höhe an die Stiftung Leberecht unserer Zeitung, die damit behinderten und benachteiligten Kindern und Jugendlichen in der Region hilft.

Das Besondere an dem Kurzkrimi, dessen Titel erst zur Pressekonferenz vor dem „Lustlager“ vorgestellt wird: Höchstern werden nicht nur einige Orte der Handlung, sondern auch einige Figuren bekannt vorkommen. Etwa der Chef des Höchster Vereinsrings, im Krimi Theodor Mader genannt, „der Pate von Höchst“. Oder der Chefredakteur der „Höchster Zeitung“, Heiko Vomhaus. Der Reporter klebt dem Kommissar förmlich an den Hacken, weiß vieles schon vorher und macht sich dadurch selbst verdächtig . . .

 

Kulinarische Vielfalt

 

Am nun schon dritten „Höchster Lustlager“ vom 9. bis 13. Oktober nehmen neben dem Lindner-Hotel, in dem Lutz Ullrichs Krimi endet, eine ganze Reihe anderer Institutionen aus Höchst und den angrenzenden Stadtteilen teil. Mit dabei sind in diesem Jahr das Gasthaus „Zum Bären“, Haxen-Reichert, die Weinstube „Alte Münze“, das italienische Restaurant „Il Vecchio Muro“, das türkische Restaurant „Kekik“, das Kebaphaus „Urfa“, das Eiscafé Arnoldo, die Kunstgalerie Christ, die Höchster Porzellan-Manufaktur, die Raum-Gesundheitsberater Anton und Andreas Habl von „Green Rooms“ (alle aus Höchst), das türkische Restaurant „Sümela“ aus Unterliederbach, die Strandbar „Orange Beach“ und das Restaurant „Frankfurter Freigeist“ aus Griesheim sowie die Künstlergruppe „Ruby Tuesday Painters“ vom Offenen Atelier der Volkshochschule in Höchst und die NH-Projektstadt, die zusammen mit dem Stadtplanungsamt ein großes Kinderschachturnier im Kapellensaal des Bolongaropalasts organisiert. Die Hostatoschule aus Höchst und die Karl-von-Ibell-Schule aus Unterliederbach bereiten sich intensiv darauf vor; an der Hostatoschule wurde eigens eine Schach-AG gegründet

 

Feldmann ist Schirmherr

 

Der Name „Lustlager“ steht also für nichts Anzügliches, sondern nimmt Bezug auf das „große Campement“ bei Mühlberg. Das auch „Lustlager von Zeithain“ genannte Großereignis war eine Truppenschau Augusts des Starken, verbunden mit der Darstellung königlicher Pracht, die 1730 unweit der Städte Riesa und Großenhain zwischen den Orten Zeithain, Glaubitz und Streumen in der Nähe der sächsisch-brandenburgischen Landesgrenze stattfand. Es galt als das gigantischste Barockfest seiner Zeit. Weil auch Höchst viel an Barockem zu bieten hat, versucht das „Höchster Lustlager“ Genuss und Erlebnis miteinander zu verbinden. Die Schirmherrschaft hat zum zweiten Mal Oberbürgermeister Peter Feldmann übernommen.

(hk)
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