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Der Mann und die Schmetterlinge

Die Klasse 4 b der Georg-Kerschensteiner-Schule in Schwalbach und ihre Lehrern Hanna Korde berichten von der Schmetterlingsfarm von Alfred Westenberger.
Das sind die verpuppten Raupen, aus denen Schmetterlinge werden sollen. Bilder > Das sind die verpuppten Raupen, aus denen Schmetterlinge werden sollen.
Marxheim/Schwalbach. 

In Marxheim gibt es ein Zuhause für Schmetterlinge. Auf einem Grundstück von etwa 400 Quadratmetern befinden sich das Wohnhaus und drei Volieren für die Schmetterlinge. Eine Voliere ist ein Schutzhaus für die Schmetterlinge. In die Volieren passen etwa 100 bis 200 Schmetterlinge. Bei dem Schmetterlingsexperten Alfred Westenberger wohnen im Moment etwa 30 Schmetterlinge. In den Volieren ist es zwischen 20 und 30 Grad Celsius warm.

Alfred Westenberger hat seine „Farm“ innerhalb eines Jahres aufgebaut. Er züchtet gerade drei Schmetterlingsarten. Diese sind: Schwalbenschwänze, Wiener Nachtpfauenaugen und Nachtpfauenaugen. Die Wiener Nachtpfauenaugen durften die Kinder sogar auf die Hand nehmen, da sie Nachtfalter sind und tagsüber schlafen.

Alfred Westenberger findet Schmetterlinge sehr toll, deshalb züchtet er sie. Schon als zehnjähriger Junge war er sehr interessiert an dem Züchten von Schmetterlingen. Heute ist er 67 Jahre alt. Seine Arbeit mit Schmetterlingen sieht er nicht als Arbeit, sondern als sein Hobby an. Er muss viel Fachwissen haben, damit er die Schmetterlinge züchten kann und mit ihnen richtig umgeht, sonst fühlen sich die Schmetterlinge nicht wohl.

 

Erst Ei, dann Puppe

 

Die Entwicklung eines Schmetterlings beginnt mit einem Ei. Nach ein bis zwei Wochen schlüpft die Raupe aus ihrem Ei. Nun frisst und frisst sie, um größer und größer zu werden. Danach verpuppt sie sich. Die Puppe bleibt dann bis zu zwei Wochen in ihrem Kokon. Dann schlüpft sie aus ihrem Kokon. Und danach wird sie schließlich ein Schmetterling.

Auf der Welt gibt es ungefähr eine Million Schmetterlingsarten. Davon leben in Deutschland etwa 3800 Nacht- und Tagfalterarten. Im Main-Taunus-Kreis sind es 53 Tagfalterarten. Die Feinde der Schmetterlinge sind Vögel, Parasiten und starker Regen. Pro Tag trinkt und isst ein Schmetterling ungefähr vier Tropfen Nektar. Der schnellste Schmetterling fliegt 20 bis 30 Kilometer pro Stunde schnell. Wiener Nachtpfauenaugen sind die größten Nachtfalter in Europa. Für Schmetterlinge sind Blumen sehr wichtige. Wenn es keine Blumen mehr geben würde, dann gäbe es auch keine Schmetterlinge mehr.

Julia Melkoserow, Timon Stöppler, Jonathan Herbst, Aleyna Kiskac, Annika Hurow, Gregory Masseria, Mughees Ahmad, Jessica Stritzinger, Sharanya Jeyasankaran, Selcan Cal, Mohamed Kefi und
Atakan Bulun

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