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150 Fahrradfahrer radeln für die Stiftung Leberecht: Die Heimat im Sattel erkunden

Seit mehr als 60 Jahren setzt sich die Stiftung Leberecht für körperlich benachteiligte Kinder und Jugendliche ein. Jetzt wurde die Stiftung mit einer großen Fahrradtour durch den Kreis erneut unterstützt.
Alexandra Fiore, ihre Söhne Noah und Luca und ihr Neffe Leon (von rechts) sind bereit für die Tour durch den Main-Taunus-Kreis. Foto: Hans Nietner Alexandra Fiore, ihre Söhne Noah und Luca und ihr Neffe Leon (von rechts) sind bereit für die Tour durch den Main-Taunus-Kreis.
Hofheim. 

Ob Main, Mosel, Saar oder Ostsee: Die Eheleute Schmitt haben weite Strecken Deutschlands schon auf ihrem Zweirad erkundet. Auch den 3. Volksradtag des Main-Taunus-Kreises lässt sich das sportliche Paar aus Neuenhain nicht entgehen. „Es ist schön, wenn mal alles organisiert ist“, schmunzelt Evelyn Schmitt. Durch Obstfelder im hellen Sonnenschein soll es auf der 35 Kilometer langen Tour gehen – vom Landratsamt in Richtung Flörsheim. „Eine schöne Gelegenheit, die Heimat besser kennenzulernen“, sagt Landrat Michael Cyriax ins Mikrofon.

Die Bewirtung am Dyckerhoffsee habe der Angelverein übernommen. Auch wer die kürzere 21-Kilometer-Tour fährt, sitzt nicht auf dem Trockenen. Nach der Fahrt über Weilbacher Kiesgruben, Hattersheimer Uferbar und Okrifteler Wäldchen wartet ein Imbiss am Landratsamt, wo Parcours, Seifenkisten und eine bunte Vielfalt an Buden rund ums Radfahren für Zusatzunterhaltung sorgen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club ADFC hat diesmal sogar leuchtorangene T-Shirts bedrucken lassen. Wer mag, kann sich zudem ein E-Rad für die Tour ausleihen. Alexandra Fiore hat sich vor zwei Wochen erst ein motorisiertes Bike angeschafft und bereut den Kauf nicht. Radfahren gehört für sie zum selbstverständlichen Familienprogramm. Mal steuere man die Weilbacher Kiesgruben an, dann wieder gehe es an Main oder Nidda entlang. „Die Kinder sind total begeistert.“ Mit ihren Söhnen Noah (6) und Luca (10) hat sich die Hofheimerin für die 21-Kilometer-Route angemeldet. Auch Neffe Leon (13) ist mit von der Partie, genau wie ein paar andere Freunde. „Wir haben uns schon Team Hofheim Nord genannt.“

Auch die Eheleute Schmitt überlegen, bald auf ein motorisiertes Bike umzusteigen. Es erleichtere die Vorbereitung auf die geliebten Touren. „Man muss nicht so genau schauen, wie viele Steigungen es auf der Strecke gibt.“ Schon das letzte Stück ins heimische Neuenhain habe es in sich. Seit sie beide im Ruhestand seien, könne man spontan losfahren. „Wir schauen einfach, wie das Wetter wird.“ Gerade erst seien sie von Nittel nach Schengen gefahren. „Eine wunderbare Strecke“, schwärmen beide. Schön sei auch die Ostseetour über Rügen und Usedom. „Die Radwege waren allerdings nicht überall gut ausgebaut.“ Unterkünfte buche man meist nicht im voraus, aber was in die beiden großen Gepäcktaschen komme, müsse schon kalkuliert werden. „In eine Tasche packe ich immer Sachen fürs Radfahren, in die andere was für abends zum Ausgehen“, verrät Evelyn Schmitt.

Für die 35 Kilometer-Tour Richtung Flörsheim habe sie Müsliriegel, Portemonnaie, Handy und Sonnencreme in die abschließbare Box gepackt. Und natürlich Getränke, denn beim diesjährigen Volksradfahren des Main-Taunus-Kreises ist das Wetter sommerlich warm.

Rund 150 Radler haben sich schon bis zum Start gemeldet. Die Teilnahmegebühr von 5 Euro kommt dabei der von der Frankfurter Neuen Presse getragenen Stiftung Leberecht zugute. Über 60 Jahre schon setze sie sich für das Schicksal körperlich benachteiligter Kinder und Jugendlicher in der Region ein. „Dass heute so viele für den guten Zweck in die Pedale treten, ist klasse“, lobt Kreisblatt-Lokalchef Kajo Schmidt, der sich mit Gattin Barbara in die Schar der Radler einreiht.

(juwi)
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