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Die Sonne scheint für Leberecht

Petrus hatte es diesmal mit dem Flohmarkt des Arbeitskreis Senioren gutgemeint. Doch trotz guten Wetters waren nicht alle der insgesamt 70 Verkäufer mit dem Umsatz zufrieden. Für unsere Stiftung kamen 265,20 Euro zusammen.
Bei strahlendem Sonnenschein war auf dem Bahnhofsplatz Flohmarkt angesagt. Horst F. Raab freut über das gefüllte Leberecht-Schwein.	Foto: mkn Bei strahlendem Sonnenschein war auf dem Bahnhofsplatz Flohmarkt angesagt. Horst F. Raab freut über das gefüllte Leberecht-Schwein. Foto: mkn
Kriftel. 

Nachdem im vergangenen Frühjahr der Flohmarkt des Arbeitskreises Senioren buchstäblich ins Wasser gefallen war, konnten jetzt die Händler bei strahlendem Sonnenschein ihre Schnäppchen am Platz vom Airaines ausbreiten. Hildegard Heckenmüller tat dies besonders früh. Die Kriftelerin war am Sonntagmorgen extra früh aufgestanden. Bereits um 5.45 Uhr war sie am Bahnhof, um sich den Stammplatz direkt vor dem Brunnen zu sichern. Flohmarkt ist bei Heckenmüllers schon lange Familiensache. Tochter Monika war froh, dass sich für ihre Taschenbücher so viele Abnehmer fanden. „Vor allem Krimis gingen gut.“ Enkelin Julia hatte ihren Kleiderschrank mal richtig ausgemistet. Von einigen Kleidern, die sie gerne getragen habe, falle es schon schwer sich zu trennen, gestand sie ein. Doch der Verkauf der gut erhaltenen Stücke ließ die Kasse klingeln.

Nicht alle waren indes zufrieden. Hans Piatkowski verkaufte zum ersten Mal beim Flohmarkt am Bahnhof. Etwas frustriert packte er um 14 Uhr sämtliche Schallplatten und Feuerzeuge wieder ein, für die sich keine Abnehmer gefunden hatten. Nicht einmal 20 Euro habe er in der Kasse, klagte Piatkowski, der sich über die Zahl der Marktbesucher gar nicht mal beschweren mag. Doch bei ihm am Stand seien hauptsächlich „Gucker“ und „Seh-Leute“ statt Käufer gewesen.

Gelohnt hatte sich der Flohmarkt indes für Kioskpächter Hans Willig, bei dem belegte Brötchen sowie Würstchen und Steaks vom Grill sehr gefragt waren.

Von den insgesamt 70 Händlern hatte Flohmarkt-Organisator Horst Raab statt einer Standgebühr wie immer eine Spende für Leberecht erbeten. Insgesamt kamen 265,20 Euro für die Stiftung des Kreisblattes zusammen, die psychisch und physisch behinderte Kinder unterstützt. Horst Raab ist bei seinem abschließenden Rundgang positiv aufgefallen, dass alle Verkäufer ihre Standplätze diesmal ausgesprochen sauber hinterlassen hatten. Viele haben sich auch schon den Termin für den Flohmarkt im Herbst notiert. Der ist am 1. September, dann wieder im Freizeitpark.

(Ulrike Kleinekoenen)
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