Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer

Leberecht-Ball in Niederrad: Heißer Abend bringt 32.190 Euro

Von Mit „Olá Brasil – Hallo Brasilien“ wurden die 250 Gäste des 26. Leberecht-Winterballs am Samstag im Sheraton Congress Hotel Niederrad begrüßt. Sie erlebten eine rauschende Ballnacht, die sie auf die Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer in Brasilien einstimmte. Der Begrüßungscocktail, das Vier-Gänge-Menü, das Ambiente, der Showteil und das Rahmenprogramm – alles passte perfekt zum Thema. Während die Gäste noch über den Gewinner der Fußball-WM spekulierten und ihre Tipps abgaben, stand der Gewinner des Abend fest: die Leberecht-Stiftung, auf deren Konto 32 190 Euro fließen.
Eindrucksvoll die Tänzerin der „Yussara Dance Company“ mit ihrem farbenprächtigen, überdimensionalen Federschmuck. 	Fotos: Hans Nietner und Maik Reuß Eindrucksvoll die Tänzerin der „Yussara Dance Company“ mit ihrem farbenprächtigen, überdimensionalen Federschmuck. Fotos: Hans Nietner und Maik Reuß
Niederrad. 

Der Ballsaal im Sheraton Congress Hotel war in tiefes Ozean-Blau getaucht, auf den Tischen zitierte die Dekoration die brasilianische Flagge: die gelbe Raute auf grünem Grund mit dem blauen Kreis darin, der den Nachthimmel über Rio de Janeiro am 15. November 1889 um 8.30 Uhr zeigt – Ort und Tag der Proklamation der Republik. Die Sterne darin symbolisieren die 26 Bundesstaaten und den Bundesdistrikt.

32 Tische trugen die Namen der Länder, die an der WM teilnehmen. „Gute Reise nach Kroatien“, wünschte Bankett-Chef Philipp Möller dem Technischen Direktor des Druckzentrums Mörfelden der Frankfurter Societät, Volker Hotop, als er ihn an seinen Platz führte. Eine Bilderschau stimmte die Gäste auf das südamerikanische Land ein.
 

Bilderstrecke Leberecht-Winterball des Höchster Kreisblatts
Es war eine rauschende Ballnacht im Sheraton Congress Hotel in Niederrad. Fotos: Reuß (13, Nietner 5)250 Gäste feierten beim Leberecht-Winterball des Höchster Kreisblatts  unter dem Motto „Olá Brasil“. Sie genossen einen abwechslungsreichen Abend mit Tanz, Tanzshow, großer Tombola und einem Tischfußball-Wettbewerb. Ganz nebenbei taten sie Gutes:Insgesamt kamen bei der Veranstaltung 32.190 Euro für die Stiftung Leberecht und damit für behinderte Kinder in der Region zusammen.

„Das ist ein gesellschaftliches Top-Ereignis“, war Agentur-Chefin Edda Rössler vom Ambiente begeistert. „Dieser Ball ist etwas Herausragendes“, betonte auch der Moderator des Abends, Uli Müller-Braun.

Die Hausband des Leberecht-Balls wurde von den Gästen sofort wiedererkannt – auch wenn sie ihren Namen von „Top Four and Friends“ auf „Top Tones“ geändert hat. Mit Frontfrau Nicole Wagner boten Roland Joubert (Gitarre), Manfred Diehl (Piano), Michele Kreider (Bass) und Christoph Frank (Schlagzeug) zum Vier-Gänge-Menü loungige Dinnermusik, bevor sie zum Tanz aufspielten. Die Gäste des Leberecht-Winterballs sind tanzfreudig. „Sie sind ja nicht zu bremsen“, lobte Sängerin Nicole zu später Stunde das Temperament der Besucher.

Die heißblütigen Damen und Herren der Yussara Dance Company sollten das noch mit einer farbenprächtigen Tanzshow ganz im Stil des Karnevals in Rio de Janeiro steigern. Der prachtvolle Federschmuck baute sich bis zu drei Metern Höhe auf. Die Tänzerinnen passten kaum durch die Tür. Auf der Tanzfläche angekommen, schwangen sie die Hüften zu fetzigen Samba-Rhythmen. Das Publikum ließ sich mitreißen und war besonders gefragt, als die Limbo-Show begann. Nach dem Motto „Näher dran – eher dran“ durften die Zuschauer selbst versuchen, unter einer flach angelegten Stange durch zu tanzen. Da gab es die verschiedensten Techniken: Mit dem Allerwertesten zuerst oder auch ein wenig gemogelt in der Technik des „Durchhockdribbelns mit eingezogenem Haupt“. Ballorganisatorin Christina Anthes schwang sich behänd unter dem Hindernis durch. Und Karla Buchholz war beim Limbo-Tanz an Eleganz nicht zu überbieten. Andrea Müller von RheinMainMedia ließ sich von einem Tänzer im schicken Tigeroutfit auf das Parkett locken. Das brasilianische Tanzfeuerwerk gipfelte in einer Polonaise durch den gesamten Saal und in einem Riesenapplaus vom bestens gelaunten Publikum.

Das blickte anschließend gespannt der Losziehung entgegen – einem zentralen Punkt der Leberecht-Winterbälle. Mit jedem Los unterstützen die Käufer die Stiftung Leberecht und habe große Chancen auf tolle Preise. Für die Ziehung der Lose hätte man keine bessere Glücksfee auswählen können: Gabriela Fernandez wähnt sich selbst gerade im Glück. Die junge Spanierin kam von Lanzarote nach Frankfurt, um im Sheraton ein Praktikum zu machen und darf dort nun nahtlos daran anschließend am 1. Februar ihre Ausbildung beginnen.

Bis zum Zeitpunkt der Losziehung gab es bereits Gewinner: die benachteiligten und behinderten Kinder, die seit mehr als 60 Jahren von der Stiftung Leberecht unterstützt werden. Und die Gäste hatten ebenfalls bereits gewonnen: Nicht nur die goldigen Fußball-Zeitungsenten, um die am Tischkicker gespielt wurde, sondern auch neue Kontakte, gute Gespräche, den Eindruck, dass Brasilien unbedingt eine Reise wert ist und die Überzeugung, dass sie auch den nächsten Leberecht-Winterball nicht verpassen dürfen – so wie das Ehepaar Norbert und Andrea Bischoff, das in 26 Jahren immer auf der Gästeliste stand.

Silke Taciak bekam vom Fraport-Kommunikationschef Jürgen Harrer VIP-Karten für die Skyliners.
BALL-SPLITTER

„Da wird sich aber jemand freuen“, strahlte Martin Schwarz. Die Reise nach Porto, der Perle des Nordens von Portugal, hat Martin Schwarz gar nicht für sich gewonnen, sondern für die Sekretärin

clearing

Applaus für eine schwungvolle Show. Die Winterball-Gäste hatten sichtlich ihren Spaß.
Hoffmanns ganz heißer Tipp: „Mainz 05 wird ...

„Wer wird Fußball-Weltmeister 2014?“ – das war eine der Fragen, die beim Winterball diskutiert wurden. Die Gäste gaben zum Teil sehr originelle Prognosen ab.

clearing
Achim Brunner und Bernd Mahler (l.) gewannen unter der Aufsicht von Peter Bolz (Mitte) vier Mal beim Kickern – auch gegen Ronny und Timo Bischoff (rechts).
Kicker-Königin dank Kolping

Am Tischkicker rollte der Ball den ganzen Abend über zwischen den 22 hölzernen Fußballkameraden hin und her.

clearing
Katrin Schuchardt aus der Patisserie und der Kochlehrling Nuncio Cannata beim Arrangieren des Desertbüfetts rund um den Zuckerhut.
Leckereien rund um den Zuckerhut

Die Speisekarte des Winterballs orientierte sich ganz am Motto des Abends „Olá Brasil“ und bot südamerikanische Köstlichkeiten als Vorgeschmack auf einen brasilianischen WM-Sommer.

clearing
So viel Zeit muss sein: Vor der Vorspeise kauften Sonja und Thomas Günter sowie Dieter Müller noch ein paar Lose. Monika Schwarz und Erika Bischoff hatten das passende Angebot.
So viele Lose wie noch nie

Den sechs charmanten Losverkäuferinnen konnten die Gäste kaum widerstehen. Es gab aber ja auch tolle Preise zu gewinnen. Andrea Müller, Brigitte Lotz, Alina Anthes, Iris Müller-Braun, Monika Schwarz

clearing
Leberecht sagt: „Danke!“

Wie schön, dass es immer wieder Menschen und Firmen gibt, die sich in den Dienst der guten Sache stellen. Leberecht bedankt sich bei folgenden

clearing
Zur Startseite Mehr aus Main-Taunus

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse