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Mainzer Hofsänger verzichten auf Gage

Die Leberecht-Stiftung dieser Zeitung und die Main-Taunus-Stiftung waren die großen Gewinner des Tages, schon bevor gestern die 170 Ladengeschäfte des MTZ zum verkaufsoffenen Sonntag öffneten.
Sulzbach.  Die Mainzer Hofsänger verzichteten beim großen Osterkonzert auf dem „Marktplatz“, das bei den zahlreichen Zuhörern Begeisterungsstürme auslöste, auf ihre Gage. Der „Kapitän“ des weltberühmten Chors, Ralf Marling: „Wir dürfen im Main-Taunus-Zentrum seit vielen Jahren regelmäßig zu Gast sein und wollen heute mit diesem Benefizkonzert die gute Sache unterstützen.“

Center-Manager Matthias Borutta, der gemeinsam mit Landrat Michael Cyriax die Gäste begrüßte, legte schon zum Auftakt 3000 Euro in den Spendentopf, je 1500 Euro für Leberecht und die Main-Taunus-Stiftung, und appellierte an die Besucher, im Laufe des verkaufsoffenen Sonntags diesen Betrag mit weiteren Spenden zu erhöhen. „Es leben auch Menschen im Main-Taunus-Kreis, denen es nicht so gut geht und die auf Unterstützung angewiesen sind“, sagte Landrat Cyriax. Die Mitarbeiterin der Stiftung Leberecht, Ursula Ruwell, stellte die Leberecht-Stiftung dieser Zeitung vor, die seit 60 Jahren behinderte und benachteiligte Kinder und Jugendliche unterstützt und diesen zu mehr Lebensfreude und Lebensqualität verhilft. Sie verwies besonders auf das Programm „Mein erster Schulranzen“, mit dem Leberecht gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt Kindern aus finanzschwachen Familien in den Besitz einer Schultasche brachte.

Nach den Mainzer Hofsängern brachte der „König der Kinderdisco“, Volker Rosin, die Kinder in Stimmung, die nach den Fragen „Wo sind eure Hände?“ und „Wo sind eure Stimmen?“ begeistert klatschten und sangen.

Bei herrlichem Frühlingswetter eilten Käufer und Flanierer in großen Scharen in das älteste Einkaufszentrum Deutschlands, das in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert. „Wir wollen nicht zu früh zu viel verraten, aber im Herbst lassen wir es bei einer großen Jubiläumsfete so richtig krachen“, kündigte Matthias Borutta an, der nach Ende der Sammelaktion vom Palmsonntag und erfolgter Abrechnung die Spendenschecks offiziell an die beiden begünstigten Organisationen übergeben wird. wm

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