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Neuer Investor für Phrix-Areal

Nach dem Reinfall mit einem Investor, der den Kaufpreis für das ehemalige Phrix-Fabrikgelände nicht aufbringen konnte, ist jetzt ein seriöses Unternehmen am Zug. Nach den Ferien sollen dessen Pläne vorgestellt werden.
Der Phrix-Fabrikschornstein dominiert an der Kirchgrabenstraße. Bilder > Foto: Hans Nietner Der Phrix-Fabrikschornstein dominiert an der Kirchgrabenstraße.
Okriftel. 

Fast genau zwei Jahre ist es her, dass der Fraktionschef der Grünen, Winfried Pohl, das Duo Antje Köster (SPD) und Karin Schnick (Bündnis 90/Die Grünen) für deren Zusammenarbeit lobte. Bürgermeisterin Köster habe als Leiterin der Wirtschaftsförderung dazu beigetragen, Erste Stadträtin Schnick als Chefin der Stadtplanung. Es ging um die Umbaupläne für die ehemalige Phrix-Fabrik. Dort sollten knapp 300 Loft-Wohnungen entstehen, kündigten Projektentwickler in Sitzungen der Stadtverordneten sowie auf einer Bürgerversammlung an. Die Entwickler waren von den vermeintlichen neuen Eigentümern der Immobilie beauftragt worden. Welche Rolle genau die beiden Damen aus dem Rathaus bei dem Geschäft gespielt hatten, wurde nie so richtig benannt. Klar ist allerdings in der Zwischenzeit, dass die damaligen angeblichen Investoren den Kaufpreis nicht zahlten. Damit war der Verkauf der ehemaligen Phrix-Fabrik geplatzt. Von einer Erfolgsstory kann somit keine Rede mehr sein.

Doch in der Zwischenzeit gibt es einen neuen Interessenten und damit auch einen neuen Käufer für die Immobilie. Dieser gilt als integer, seriös und kapitalkräftig. Dessen Pläne wurden bereits den Kommunalpolitikern vorgestellt. Die Prinz von Preussen Grundbesitz Aktiengesellschaft (AG), deren Hauptsitz in Bonn residiert und die ein Büro in Berlin betreibt, ist der Käufer. Die Pläne für das Areal wurden von den Managern der Prinz von Preussen Grundbesitz AG den Magistratsmitgliedern sowie Fraktionsmitgliedern aller Parteien vorgestellt. Nach den Sommerferien soll es dann erneut eine Informationsveranstaltung für die Okrifteler geben, auf der das Vorhaben erläutert wird. Übrigens haben die neuen Eigentümer der Immobilie nicht vor, einen Shuttle-Service über den Main anzubieten, wie das die Projektentwickler aus Offenbach noch vollmundig als Vision angekündigt hatten.

Parkhaus geplant

Mit der Entstehung von vielen neuen Wohneinheiten wird der Autoverkehr zunehmen. Das ist unumgänglich. Zumindest das Abstellen der Fahrzeuge soll durch den Bau eines Parkhauses entschärft werden. Dieses Gebäude soll auf dem Grundstück des Phrix-Areals entstehen.

Auch für die Phrix-Künstlergemeinschaft, die ja bisher so gebangt hatte wegen eines drohenden Auszugs, soll eine sinnvolle Lösung angestrebt werden. Doch bisher sind vom neuen Eigentümer außer dem Kommentar, dass es derzeit noch nichts dazu zu sagen gibt, noch keine Information über die Entwicklung des Areals an die Öffentlichkeit gelangt. Dies soll aber nach den Sommerferien geschehen. Welches finanzielle Volumen das Geschäft mit der Phrix-Fabrik hat, ist derzeit ebenfalls nicht bekannt.

(meh)
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