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Aktion: Superpet belohnt Kunden - fürs Insekten-Essen

Es kostet die meisten Menschen schon ein wenig Überwindung, aber es kann sich lohnen. Wer bei „Superpet“ Insekten verspeiste, bekam für den Einkauf einen Rabattcoupon. .
Sie kannte keine Scheu: Regina Schorr aus Kelsterbach verspeiste nicht nur eine Heuschrecke, um an den Rabattcoupon zu kommen. Und es hat ihr geschmeckt. Foto: Knapp Sie kannte keine Scheu: Regina Schorr aus Kelsterbach verspeiste nicht nur eine Heuschrecke, um an den Rabattcoupon zu kommen. Und es hat ihr geschmeckt.
Hattersheim. 

Wenn es im Showgeschäft nicht so richtig läuft und die eben gestartete Karriere einen Knick bekommen hat oder der Zenit des „Stars“ schon lange überschritten ist, kann es hilfreich sein, sich im RTL–Reality-Format „Dschungelcamp“ zum Affen zu machen. Überraschend war da jedoch die Aktion des Hattersheimer Tiernahrungsmarktes „Superpet“.

Auf einem Stehtisch im Eingangsbereich steht ein Teller mit gebratenen Heuschrecken. Drumherum ein wenig künstliches Grün, der rote Metallkasten, in dem sich der Feuerwehrschlauch befindet mit einem Foto der Urwaldvegetation beklebt, wartet Adrian Huthmacher auf den nächsten Prüfling. Auf einem Schild auf dem Tisch steht es schwarz auf weiß: „20 Prozent auf den kompletten Einkauf“ – wenn man sich traut, eine der 500 Insekten zu verspeisen, die von Geschäftsführer Frank Dinkelacker am Vortag frittiert und gewürzt worden waren.

Regina Schorr ist mit Sohn Etienne gekommen, um Nachschub für die beiden Meerschweinchen einzukaufen. Der Zehnjährige kommt mit seiner Mutter etwa alle drei bis vier Wochen, dann sind die Vorräte der beiden Nager Aragon und Thor aufgebraucht. Die Kelsterbacherin muss nicht lange überlegen. Fachmännisch zerlegt sie die frittierte Wüstenheuschrecke, und der essbare Teil verschwindet ruckzuck in ihrem Mund. „Das schmeckt wie Chips“, sagt sie kauend. „Gar nicht eklig “ fügt sie lächelnd an. Und weil das für den Fotografen viel zu schnell war, nimmt sie noch eine weitere: Ebenso rasant landet auch dieses Exemplar der „Schistocerca gregaria“, das üblicherweise als Lebendfutter für Reptilien verkauft wird, in ihrem Magen. Nach der kleinen Stärkung macht sie sich mit ihrem Rabattcoupon zufrieden auf den Weg in Richtung Nager-Nahrung.

In Südostasien, Thailand und China gelten die Tiere als Delikatesse. Die Zulassung als Lebensmittel in der EU ist aber noch nicht abgeschlossen. Nicht ausgeschlossen ist jedoch, dass die Tierexperten in der Heddingheimer Straße die Aktion mit Start der nächste Dschungelcamp-Staffel wiederholen.

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