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Oktoberfest: Weiß-blaue Welle erreicht Höchst

Seit gestern stehen die Ampeln bei Haxen-Reichert auf weiß-blau. Zur Eröffnung des Oktoberfestes gab’s Freibier.
Rachiel Ait Bouhou, Thomas Reichert, Dennis und Andreas Grabitsch sowie Joachim Killian helfen Leberecht.	F.: ham Bilder > Rachiel Ait Bouhou, Thomas Reichert, Dennis und Andreas Grabitsch sowie Joachim Killian helfen Leberecht. F.: ham
Höchst. 

Die meisten hatten sich noch gar nicht wieder hingesetzt, da war schon wieder Bewegung angesagt. Gerade hatten Thomas Reichert und Manfred Elzenheimer das Fass angestochen und die ersten Gläser Freibier verteilt, da gab das „Haxen-Duo“ die musikalische Parole aus: „Die Hände zum Himmel“ – und die meisten Gäste in Haxen-Reicherts Festzelt in der Brüningstraße ließen sich nicht lange bitten.

Zum 38. Mal geht das jetzt schon so. „Willi Reichert war ein Visionär“, sagt Firmenchef Thomas Reichert über den „Erfinder“ des Oktoberfestes in Höchst. Von einer „weiß-blauen Welle der Fröhlichkeit“ spricht Reichert mit Blick darauf, dass heute überall im Land Oktoberfeste gefeiert werden. Willi Reichert aber sei der erste nördlich des Mains gewesen.

Die Tradition soll auf jeden Fall fortgesetzt werden, Reichert lud gleich schon zur 39. Auflage der Veranstaltung. Zum Fassbieranstich konnte er vor allem Stammgäste begrüßen – nur wenige waren zum ersten Mal gekommen, dafür aber einige, die schon beim ersten Oktoberfest in der Brüningstraße dabei waren. „Ich schreibe auf den Veranstaltungsflyer schon gar keine Adresse mehr drauf“, sagt Reichert. „Die wissen eh’ alle, wo es ist.“

Und tatsächlich, in weißblauer Dekoration, zu Schweinshaxen, Münchner Ochsengulasch und Regensburger Wurstsalat waren fix alle Plätze besetzt. Dirndl und Lederhosen waren allerdings nicht so viele zu sehen – so weit geht man in Höchst dann auch wieder nicht. Und einen Apfelwein kann man auch bekommen – den dürfte man auf der Münchner Theresienwiese vergeblich suchen.

Tradition ist auch, dass die Veranstaltung in den Dienst der guten Sache gestellt wird. „Nur Hauptgewinne“, nämlich Wurstspezialitäten aus eigener Produktion, gibt es nach Reicherts Worten bei einer Verlosung, deren Erlös an die Leberecht-Stiftung des Höchster Kreisblattes und an die Praunheimer Werkstätten fließt. Für Leberecht gesammelt wurde auch bei der inoffiziellen Eröffnung am Freitag mit SG Hoechst Classique, die die Deutsche Ü-40-Vizemeisterschaft feierte.

Noch bis zum 28. September können auch Nicht-Fußballer das Oktoberfest erleben – geöffnet ist täglich von 11 bis 22 Uhr, am Samstag ab 16 Uhr, ab Sonntag bis 15 Uhr. Abends übrigens spielen an allen Tagen die „Lustigen Musikanten“, die seit 28 Jahren dabei sind.

(bt)
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