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Behandlung je nach Dringlichkeit

Auf den großen Schlachtfeldern auch der jüngeren Geschichte – ob in den beiden Weltkriegen oder in Vietnam – mussten Sanitäter und Militärmediziner die oft harte Entscheidung treffen, ob ein Verwundeter behandelt oder aufgegeben wurde. Triage nennt man das Verfahren, welches heutzutage in einer Notaufnahme ebenfalls angewandt wird, wo Patienten nach Dringlichkeit und nicht nach der Reihenfolge des Eintreffens behandelt werden. „Wobei wir selbstverständlich Verletzte niemals aufgeben würden“, betont Stefan Münch, Leiter der mit insgesamt rund 20 Mann besetzten GPR-Notaufnahme. Dennoch seien manchmal schnelle Entscheidungen gefordert, wenn mehrere Patienten gleichzeitig eingeliefert werden, beispielsweise nach einem Verkehrsunfall oder nach einer Brandkatastrophe mit mehreren Verletzten.

Auch vor diesem Hintergrund ist es durchaus verständlich, dass das Personal der Notaufnahmen appelliert, bei kleineren „Wehwehchen“ nicht die nächstgelegene Notaufnahme aufzusuchen. rke

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