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Baumaßnahmen: Die Stadt investiert in den Nachwuchs

Die Stadt Ginsheim-Gustavsburg hat in diesem Jahr einiges vor. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf Investitionen für Kinder. Im Fokus stehen aber auch zwei Straßen. Auf die Anwohner dort kommt einiges zu.
Dort soll bald einiges erneuert werden: Die Stadt will den Spielplatz auf den Gustavsburger Mainwiesen attraktiver machen. Dort soll bald einiges erneuert werden: Die Stadt will den Spielplatz auf den Gustavsburger Mainwiesen attraktiver machen.
Ginsheim-Gustavsburg. 

Die Erweiterung einer Kindertagesstätte, konkrete Planungen für einen Naturkindergarten und Investitionen in Spielplätze – in diesem Jahr investiert die Stadt Ginsheim-Gustavsburg einiges für Kinder. Im Fokus stehen auch zwei Straßen.

Für 500 000 Euro wird beispielsweise die Kita in der Virchowstraße im Stadtteil Gustavsburg erweitert. „Die Einrichtung bekommt jeweils eine zusätzliche Gruppe für die Unter-Dreijährigen und für die Über-Dreijährigen“, erläutert Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha (parteilos). Damit reagiert die Stadt auf die steigenden Kinderzahlen. Sie muss deutlich weniger als die Hälfte der Investition stemmen. „320 000 Euro kommen nämlich vom Land Hessen“, so der Bürgermeister.

Standort finden

Wie bereits bekannt, soll es bald auch in Ginsheim-Gustavsburg einen Naturkindergarten geben. In solch einer Einrichtung halten sich die Jungen und Mädchen überwiegend im Freien auf, auch wenn es mal regnen oder schneien sollte. „Für die Eltern hat dies zur Konsequenz, dass sie erst einmal mehr Geld für die Kleidung ihrer Kinder ausgeben müssen“, macht der Bürgermeister deutlich. Nach seinem Willen soll in diesem Jahr der konkrete Standort eines solchen Naturkindergarten festgelegt werden – höchstwahrscheinlich in Ginsheim. „Dann wird man sehen, wie das Angebot bei den Eltern angenommen wird.“

155 000 Euro will die Stadt in diesem Jahr in Spielplätze investieren. Im Mittelpunkt steht dabei der Spielplatz auf den Mainwiesen von Gustavsburg. Damit es nicht zu Anschaffungen kommt, die bei den Kindern nicht gut ankommen, hat sich die Stadt etwas einfallen lassen: „Schüler der Gustav-Brunner-Schule testen mehrere Spielgeräte, danach treffen wir unsere Entscheidung“, erklärt Bürgermeister Puttnins-von Trotha die „Kinderbeteiligung“.

Etliche Monate war der Platz an der Gustavsburger Rudolf-Diesel-Straße eine Baustelle. Inzwischen ist die 700 000 Euro teure, zu zwei Dritteln vom Land finanzierte Neugestaltung nahezu abgeschlossen. „Diese Neugestaltung werden wir selbstverständlich mit einem Fest für die Anwohner und Bürger im Frühling feiern“, kündigt der Rathauschef an. Dann werden die Bürger auch zu einer offiziellen Namensgebung aufgefordert.

Platz für 200 Personen

Denn „Rudolf-Diesel-Platz“ hat sich lediglich im Sprachgebrauch eingebürgert. Offiziell ist der Platz, wo im Sommer ein Brunnen sprudeln wird, noch ohne einen Namen. Sollten es die Marktbeschicker wollen, können sie bald auch wieder hier einen Wochenmarkt anbieten.

Unweit des Platzes soll irgendwann auch das neue Bürgerzentrum gebaut werden, um das die Politik schon seit geraumer Zeit streitet. „Der beauftragte Architekt hat uns mittlerweile einen Entwurf für ein zweistöckiges Gebäude vorgelegt“, berichtet Puttnins-von Trotha. Im Erdgeschoss ist ein Saal samt Nebenräumen für bis zu 200 Personen vorgesehen. Im Obergeschoss sollen Mitarbeiter der Verwaltung unterkommen. Denn das Gustavburger Rathaus soll nach Fertigstellung des Bürgerzentrums aufgegeben werden. „Das Gesamtkonzept der Verwaltung samt Finanzierung bekommen die Fraktionen im Mai vorgestellt.“

In Ginsheim tut sich ebenfalls was: Die Bewohner der Lessingstraße und der Goethestraße müssen sich in diesem Jahr auf Unannehmlichkeiten einstellen. Denn beide Straßen werden grundhaft saniert. „Dann greift auch die Straßenbeitragssatzung“, sagt der Bürgermeister. Erste Berechnungen hätten ergeben, dass für die betroffenen Haushalte ein „unterer dreistelliger“ Betrag fällig werde.

Auch am Ginsheimer Altrheinufer wird es Veränderungen geben, die jedoch erst einmal nur die Autofahrer betreffen: „Über die AG Altrheinufer werden wir schauen, wie viele und welche Parkplätze wegfallen können und dies auch umsetzen“, so der Bürgermeister.

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