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Auf dem Weg zum heiligen Rasen

Zum Fußball gehört auch ein Platz zum Spielen – bei der Eintracht ist das die Commerzbank-Arena. Hinter deren Kulissen schauten die Karbener Schüler natürlich auch.
Die Commerzbank-Arena ist quasi das Wohnzimmer der Eintracht. Die Commerzbank-Arena ist quasi das Wohnzimmer der Eintracht.
Frankfurt. 

Zu unserem Ausflug gehörte auch eine Führung durch die Commerzbank-Arena. Wir trafen uns mit Matthias Thoma im Museum der Eintracht. Schon zeigte er uns die tollen Pokale, die die Eintracht im Laufe ihrer Vereinsgeschichte gewonnen hat.

Auch der Vettel-Becher war in einer Vitrine zu sehen. Rennfahrer Sebastian Vettel, ein bekennender Eintracht-Fan, verschenkte seinen Stadiontrinkbecher an Thomas Tuchel. Auf dem Becher ist Vettels Widmung zur Erinnerung an die Mainzer Niederlage gegen Frankfurt notiert. Als der damalige Mainzer Trainer Tuchel den Becher während seines Auftritts im Aktuellen Sportstudio von Vettel geschenkt bekam, schmiss er diesen wütend weg. Der Becher wurde später aus dem Mülleimer gerettet und als Erinnerung dem Verein überlassen.

Nach dem Museum ging es ins Herz der Eintracht. Wir durften in die Spielerkabine. Jeder von uns saß auf dem Platz eines Spielers.

Genau wie die Männer liefen wir anschließend den Weg zur Mixed-Zone. Dort öffneten sich die Türen zum heiligen Rasen. Unter dem Lärm von 50 000 Zuschauern liefen wir in die Commerzbank-Arena ein. Leider kam die Geräuschkulisse nur vom Band. Trotzdem war es ein unglaubliches Gefühl, am Feld zu stehen.

Kurz danach gingen wir in den großen, schicken Lounge-Bereich, der Fußballschauen und gemütliches Essen und Trinken verbindet. Dort erzählte Thoma die DAZKE-Geschichte. Einmal wollten die HSV-Fans DANKE sagen, verdrehten aber die Fahne mit dem Buchstaben N. Aus N wurde Z und aus DANKE eben DAZKE. Weil dies im Waldstadion, dem Vorgänger der Commerzbank-Arena, passierte, amüsiert man sich noch heute gerne darüber und verwendet das Wort augenzwinkernd.

Gleich danach war diese aufregende, witzige und einmalige Stadionführung leider vorbei. Der Bus wartete schon, der uns in unseren Alltag und zur Selzerbachschule nach Klein-Karben zurück bringen sollte. Denn immerhin wollen wir alle noch einen guten Schulabschluss machen – und das nicht erst, seit uns Marco Russ dazu schmunzelnd ermahnt hat! Schauen wir mal, ob einer von uns den Sprung zum Profi schafft – besondere Talente haben wir tatsächlich in unserer Reihe . . .

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