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Neues Vilbus-Konzept: Bessere Anbindung für Gronauer Bürger

Das neue Vilbus-Konzept bleibt auch weiterhin in der Diskussion. Lob für die Planungen kommt diesmal vom Gronauer Ortsvorsteher Karl Peter Schäfer.
Auch zukünftig soll der Gronauer Bus in der Innenstadt halten. Auch zukünftig soll der Gronauer Bus in der Innenstadt halten.
Bad Vilbel/Gronau. 

Gute Noten für das optimierte Vilbus-Konzept erhalten die Bad Vilbeler Stadtwerke und der Magistrat vom Gronauer Ortsvorsteher Karl Peter Schäfer (CDU). „Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2017 bekommen die Gronauer eine bessere und zuverlässigere Anbindung an die Innenstadt“, sagt Schäfer. Statt um 8.02 Uhr fahre der Vilbus zukünftig bereits um 7.02 Uhr von der Haltestelle Vilbeler Straße Richtung Innenstadt.

„Viele Gronauer hatten sich in Gesprächen mit der CDU eine frühere Anbindung gewünscht. Das optimierte Konzept trägt diesem Wunsch Rechnung“, führt Schäfer weiter aus. „Die Stadtwerke, die Verkehrsplaner und der Magistrat haben sich für ein Betriebskonzept mit sogenannten Minibussen mit bis zu 25 Plätzen entschieden, das den Vilbus-Verkehr nachhaltig optimiert und den Anforderungen an einen modernen Stadtbus gerecht wird“, ist sich Schäfer sicher. Diese Mini-Busse seien nicht nur kostengünstiger als die alten und anfälligen Midi-Busse, sie hätten auch modernen Zugang für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.

Nicht abspeisen lassen

Kritik äußerte der stellvertretende Gronauer CDU-Vorsitzende Dominik Schäfer an der jüngsten Pressemitteilung der SPD: „Faktisch schlagen die SPD-Vorstände von Massenheim und Gronau die Streichung der Haltestellen Südbahnhof, Niddaplatz und Altes Rathaus für die Gronauer Bürger vor, nur um in Massenheim eine Erschließung des Gewerbegebietes Am Stock zu ermöglichen. Wir werden nicht zulassen, dass die Gronauer statt der Innenstadthaltestellen für den Vilbus, der als Einkaufsbus konzipiert ist, mit den Haltestellen Parkstraße und Niddastraße abgespeist werden“, so Schäfer „Die SPD-Idee widerspricht der bewährten und von den Kunden favorisierten Konzeption. Ich sehe keinen Vorteil darin, die Gronauer Linie 62 nicht mehr über den Südbahnhof und die Innenstadt zu führen, nur um mehr Zeit für Massenheimer Sonderwünsche zu bekommen.“, sagt Schäfer.

Zu weite Wege

Und er führt weiter aus: „Wir würden es damit den Gronauern schwerer machen, die Einkaufsstraße zu erreichen. Denn vom Eingang der Frankfurter Straße bis zum Kurhaus sind es mehr als 300 Meter“, kritisiert Schäfer die Gronauer SPD-Stadtverordnete Mirjam Fuhrmann.

Außerdem sprächen die Fahrgastzahlen eine eindeutige Sprache. „Die Nutzer des Vilbusses favorisieren klar die Haltestellen Südbahnhof, Niddaplatz, Ritterstraße und Altes Rathaus. Diese vier Stationen zählen allesamt zu den meist frequentierten Haltestellen“, schildert der stellvertretende CDU-Vorsitzende abschließend.

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