Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer

Neuer Jugendwart: Gronaus Feuerwehr baut Insektenhotels

Der 33-jährige Benjamin Zeller wird künftig die Aufgabe des Jugendwarts bei der Freiwilligen Feuerwehr in Gronau übernehmen. Im März hat er sich der Aufgabe, gemeinsam mit den bei der Feuerwehr aktiven Jugendlichen Insektenhotel zu bauen, angenommen.
Benjamin Zeller (Bildmitte) engagiert sich als neuer Jugendwart der Feuerwehr Gronau. Benjamin Zeller (Bildmitte) engagiert sich als neuer Jugendwart der Feuerwehr Gronau.
Gronau. 

Benjamin Zeller scheint für die Arbeit des Jugendwarts geradezu prädestiniert. Er ist seit seinem zehnten Lebensjahr Mitglied der Feuerwehr, derzeit auch in der Einsatzabteilung Gronau aktiv und hat zwei Söhne, die in der Kinderrespektive der Jugendfeuerwehr aktiv sind. „Als alter Gronauer, der in der Feuerwehr groß geworden ist, freut es mich, künftig als Jugendwart meinem Stadtteil und meiner Feuerwehr etwas zurückgeben zu können“, erklärt Zeller.

Die erste Aktion mit der Jugendfeuerwehr hat er schon am 20. März vollzogen. Gemeinsam mit den derzeit fünf aktiven Jugendlichen baute er Insektenhotels, die nun in einer Gronauer Streuobstwiese aufgehängt wurden. Dabei bekamen die Jugendlichen Unterstützung von der Bürgerstiftung, deren Vorsitzender Karl Peter Schäfer sich vor Ort für den Einsatz bedankte. „Insektenhotels werden hauptsächlich von Wildbienen, Marienkäfern und Schmetterlingen genutzt. Als Feuerwehr stehen wir auch für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur. Deshalb haben wir uns entschlossen, Insektenhotels zu bauen“, so Zeller.

Wertvolle Arbeit

Karl Peter Schäfer, der auch Gronauer Ortsvorsteher ist, bezeichnete die Arbeit Zellers als äußerst wertvoll. „Als Jugendwart sorgt man dafür, dass die Freiwillige Feuerwehr stets genügend Nachwuchs hat und sichert somit auch den Fortbestand des Brandschutzes in unserer Stadt“, so Schäfer, der auch die Aktion rund um die Insektenhotels als nachhaltig lobt. „Deshalb hat die Bürgerstiftung auch die Kosten übernommen und wird prüfen, ob diese Aktion als ein Beispiel auch für andere Vereine dienen kann“.

In der Gronauer Kinder- und Jugendfeuerwehr sind derzeit fünf Jugendliche und 15 Kinder im Alter von zwölf bis 15 Jahren aktiv. Stadtbrandinspektor, Karlheinz Moll, der ebenfalls vor Ort war, hofft, dass mit dem neuen Jugendwart noch weitere Kinder und Jugendliche den Weg zur Feuerwehr finden. „Benjamin Zeller weiß genau, was die Kinder und Jugendlichen interessiert und richtet seine Arbeit danach aus.

Zukunft sieht gut aus

Als Mitglied der Einsatzabteilung kann er ihnen auch feuerwehrspezifische Grundlagen toll vermitteln. Ich denke, die Zukunft der Kinder- und Jugendfeuerwehr in Gronau sieht gut aus“, freut sich Moll.

Wer Interesse hat bei der Gronauer Kinder- und Jugendwehr mitzumachen, kann montags um 18 Uhr zum Feuerwehrgerätehaus in Gronau (Dortelweiler Straße 1) kommen, dann treffen sich die Kinder und Jugendlichen. Für Kontaktfragen speziell die Kinder- und Jugendfeuerwehr in ganz Bad Vilbel betreffend, steht zudem der Stadtjugendwart, Klaus Splittdorf unter klaus.splittdorf@ff-massenheim.de zur Verfügung.

(fnp)
Zur Startseite Mehr aus Wetterau/Main-Kinzig

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse