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Im Einsatz für die gute Sache

Ein Tag bei der Polizei, das war für viele Familien und andere Besucher nicht nur ein toller Ausflug – es diente auch einem guten Zweck. 1000 Euro konnte die Polizeistation Bad Vilbel jetzt aus dem Erlös für die Leberecht-Stiftung der FNP spenden.
Not lindern: Polizeioberkommissar Martin Arneburg, FNP-Redaktionsleiter Thomas Schwarz, Torsten Werner, Leiter Polizeistation Bad Vilbel.	Foto: Deul Not lindern: Polizeioberkommissar Martin Arneburg, FNP-Redaktionsleiter Thomas Schwarz, Torsten Werner, Leiter Polizeistation Bad Vilbel. Foto: Deul
Bad Vilbel. 

Erstmals nach vielen Jahren öffnete die Polizei die Pforten ihres Reviers – und löste große Neugier aus. Über 4000 Besucher stöberten an diesem Tag durch die Räume, informierten sich und besuchten zahlreiche Vorführungen. Die Polizisten und ihre Angehörigen waren schon im Vorfeld aktiv, bestückten Kuchen- und Getränketheke. Deren Erlös ging an die Leberecht-Stiftung der FNP, die sich Familien mit Kindern in Not widmet. 1000 Euro kamen so zusammen – aufgestockt durch weitere 90 Euro des Popcornverkäufers Jürgen Steib aus Assenheim.

Gute Stimmung

Die Stimmung bei den Besuchern sei sehr gut gewesen, viele, auch Eltern, hätten sich bedankt für den tollen Nachmittag, erinnert sich Polizeioberkommissar Martin Arneburg. Dafür hatten sich er und seine 79 Kollegen viel Zeit genommen. Ein Rettungshubschrauber landete. Die Wetterauer Rettungshundestaffel machte zwei Vorführungen.

Die Feuerwehr kümmerte sich um die Kinderbetreuung. Für die Junioren kam eigens auch Kinderkommissar Leon aus Wiesbaden angereist und stellte den Hobby-Detektiven Aufgaben. Besonders die Jungs freuten sich auf ein Erinnerungsfoto auf dem Polizeimotorrad. Und mindestens ebenso spannend waren die Führungen durch das Gebäude.

Die Besucher umlagerten auch die Infostände mit Falschgeld und Drogen, lernten, wie der Erkennungsdienst arbeitet und wie Senioren ihre Sicherheit verbessern können. Die Polizisten erläuterten auch ihren Berufsalltag, dass Tag und Nacht zwei Streifen unterwegs sind, und was sie an Ausrüstung mit sich führen. Für Nachdenklichkeit sorgte ein ausgestelltes Unfallwrack, in dem eine Gruppe Jugendlicher bei Nidda tödlich verunglückte. Damit es nicht soweit kommt, stellte sich die Aktion BOB vor: einer bekommt in Kneipen ein Freigetränk, wenn er sich bereit erklärt, nüchtern zu bleiben, um seine Freunde sicher nach Hause zu bringen.

Großer Aufwand

Mit einer Neuauflage des Tages wollen sich die Ordnungshüter jedoch drei bis fünf Jahre Zeit lassen. Denn es sei ein großer Planungs- und Organisationsaufwand. dd

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