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Viele neue Ideen: Neuer Rathauschef eröffnet zuerst eine Ladestation

Von Ab sofort können die städtischen E-Autos direkt auf dem Rathaus-Parkplatz „betankt“ werden. Als erste Amtshandlung eröffnete Bürgermeister Dirk Antkowiak (CDU) zwei E-Ladesäulen mit jeweils vier Steckplätzen. Er möchte Friedberg auch digital weiterentwickeln.
Ein weiterer Schritt für die E-Mobilität (von links): Klaus Detlef Ihl, Lena Herget, Dirk Antkowiak und Kolja Rebstock Foto: Corinna Weigelt Ein weiterer Schritt für die E-Mobilität (von links): Klaus Detlef Ihl, Lena Herget, Dirk Antkowiak und Kolja Rebstock
Friedberg. 

„Die E-Mobilität in Friedberg weiter auszubauen, ist eines meiner angestrebten Ziele“, wie Dirk Antkowiak (CDU) an seinem zweiten Arbeitstag als Bürgermeister betont. Diesem Ziel ist der neue Rathauschef nach seinem Amtsantritt gleich ein großes Stück weit näher gekommen. Gemeinsam mit Vertretern der Stadtwerke, der Oberhessischen Versorgungsbetriebe (Ovag) und Mitsubishi Motors hat Antkowiak nun zwei Ladesäulen mit jeweils vier Steckplätzen auf dem Rathaus-Parkplatz eröffnet. Gesponsert wurden diese von den Stadtwerken. Ab sofort stehen die Ladesäulen dem städtischen Betriebshof zur Verfügung. Der städtische Fuhrpark soll sukzessiv und wenn möglich auf Hybrid oder 100 Prozent-Elektro-Antrieb umgestellt werden.

Hybridantrieb

„Die meisten Fahrten im Stadtgebiet, die im Schnitt 30 bis 40 Kilometer pro Tag betragen, lassen sich rein elektrisch bewältigen“, so Antkowiak weiter. „Die wenigen Langstreckenfahrten werden dann außerorts mit Benzinantrieb durchgeführt.“ Er selbst habe sich für einen BMW 225xe mit Hybridantrieb in Behördenausstattung entschieden. Schon in der kommenden Woche sattelt Antkowiak auf E-Mobilität um. „Ich möchte da mit gutem Beispiel voran gehen.“ Bislang verfüge die Stadt über ein E-Fahrzeug und drei E-Bikes, hinzu kommen E-Autos der Mitarbeiter und der Stadtwerke. Letztere testeten zugleich die neuen Ladesäulen.

Zwei weitere Standorte

„Alles funktioniert bestens“, so Stadtwerke-Betriebsleiter Klaus Detlef Ihl. Die Nutzungszahlen der öffentlichen Ladepunkte seien ein erster Schritt in die richtige Richtung gewesen. „Gemeinsam mit der Ovag werden wir weitere durch die Landesregierung geförderte öffentliche Ladepunkte auf dem Diefenbach-Parkplatz und in der Mainzer-Tor-Anlage vor dem Rathaus schaffen“, sagt Antkowiak

Die beiden neuen Standpunkte sollen 2018 realisiert werden. Bürgermeister Dirk Antkowiak hat neben dem Ausbau der E-Mobilität weitere Ziele für Friedberg. „Für mich als Informatiker, der nun über 19 Jahre in der Kommunalpolitik tätig ist, wird die digitale Weiterentwicklung zu einer modernen Verwaltung ein weiteres Ziel sein.“ Ebenso richte sich sein Blick auf die Verbesserung des Lebensgefühls, der Atmosphäre in Friedberg.

„Auch die Förderung des Einzelhandels und der Wirtschaft sind für mich als Ehemaliger aus der freien Wirtschaft eine Selbstverständlichkeit.“ Die anstehenden Aufgaben in Friedberg seien vielfältig. „Von einer Weiterentwicklung der Verwaltung in Richtung Dienstleistungszentrum für die Bürger bis hin zur Entwicklung des 74 Hektar großen Konversionsgeländes haben wir ein breites Spektrum an Aufgaben zu stemmen.“

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