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„Zeitung in der Grundschule“: Wirkt bis nach China

Mehr als 1600 Schüler in 78 Schulklassen haben in diesem Frühjahr am Projekt „Zeitung in der Grundschule“ (ZinG) der Frankfurter Neuen Presse (FNP) teilgenommen. Zum Abschluss gab es ein kleines Fest mit einer exklusiven Vorschau.
Die Gärtner am chinesischen Hofe (Ilma Mulic und Tutku Bektas) lesen im Höchster Kreisblatt die gute Nachricht: Die Nachtigall darf bleiben. Endet so das spannende Musical „Die chinesische Nachtigall“, das am 7. Juli zu sehen sein wird? Die Gärtner am chinesischen Hofe (Ilma Mulic und Tutku Bektas) lesen im Höchster Kreisblatt die gute Nachricht: Die Nachtigall darf bleiben. Endet so das spannende Musical „Die chinesische Nachtigall“, das am 7. Juli zu sehen sein wird?
Nied. 

Seit 35 Jahren bietet die Frankfurter Neue Presse Schülern die Möglichkeit, im Unterricht die Tageszeitung zu lesen, sie zum Gegenstand des Unterrichts zu machen und selbst als Reporter für die Tageszeitung zu schreiben. Die Fraport AG ist ein verlässlicher und treuer Partner und Unterstützer des aufwendigen Projektes, das sich über mehr als drei Monate erstreckt. Die Fridtjof-Nansen-Schule in Nied ist seit vielen Jahren dabei und war Gastgeber des ZinG-Abschlussfestes.

Zum Thema: Elf Klassen dabei

Aus dem Wetterau- und dem Main-Kinzig-Kreis beteiligten sich insgesamt elf Klassen von der Europäischen Schule Rhein-Main in Bad Vilbel-Dortelweil, Grundschule

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Viele Worte des Lobes und des Danks betteten die Mädchen und Jungen der dritten und vierten Klassen in eine exklusive Vorschau auf das Musical „Die chinesische Nachtigall“ von Andreas Schmittberger ein, das die Theater-, Chor- und Instrumental-Arbeitsgemeinschaft der Schule am Donnerstag, 7. Juli, im Saalbau Nied aufführen wird. In dem Stück geht es um eine wunderschön singende Nachtigall, die Neid und Missgunst auf sich zieht, weil der Kaiser ihr erlaubt hat, im Palast zu wohnen.

Schicksal der Nachtigall

Zum ZinG-Abschlussfest erlaubten sich die AG-Leiter Eva-Marie Vetter und Christian Fabian einen inszenatorischen Kniff, der das Thema „Zeitung“ geschickt aufgriff. Von den Vorgängen am Hofe ist in der Zeitung zu lesen. Die Berichte auf „Blick in die Welt“ in der FNP über die Nachtigall und ihr Schicksal werden ebenso zum Gesprächsstoff beim Friseur, wie der Inhalt der Rubrik „Die gute Nachricht“. Da heißt es zuletzt, dass die Nachtigall nun doch nicht vertrieben wird und bleiben darf. Da merkt man: Die Dritt- und Viertklässler haben die Zeitung intensiv gelesen, kennen verschiedene Rubriken und wissen, was wo einzuordnen ist.

Und nicht nur das. In Langzeitarbeiten haben sie zum Beispiel herausgefunden, dass unterm „Gesicht des Tages“ mehr Männer erscheinen als Frauen, dass laut der Todesanzeigen in der FNP aber mehr Frauen sterben als Männer – um nur zwei Beispiele zu nennen.

Besonders wertvoll ist für die Schüler, dass sie im Laufe des Projektes selbst einen Recherchetermin wahrnehmen, fotografieren und schreiben und ihre Texte und Bilder dann in der Tageszeitung wiederfinden. Ihr Stolz ist unendlich. Sie üben, Erlebtes in Worten und Bildern auf den Punkt zu bringen. Sie erleben, wie sich Ereignisse schließlich in der medialen Berichterstattung widerspiegeln.

Sie lernen die Arbeitswelt von Journalisten ebenso kennen wie die Arbeitswelten derer, die an den Orten ihrer Recherchen arbeiten: Bürgermeister, Postangestellte, Theaterleute, Schiffskapitäne, Filmvorführer, Bäcker, Tierpfleger und viele mehr. Diese Erfahrungen von unschätzbarem Wert sind seit vielen Jahren nur durch das Engagement der Fraport AG möglich, die das Projekt unterstützt, finanziell zum einen, inhaltlich zum anderen.

Aufführung am 7. Juli

So wird der Frankfurter Flughafen für die jungen ZinG-Reporter immer wieder zum Ziel spannender Reportagen, über die dortige Wetterstation ebenso wie über das große Postverteilzentrum. Für das Engagement der Fraport AG gab es ein dickes Dankeschön. Rainer Gomolluch von der Fraport AG dankte seinerseits unter anderem den Kindern und auch den engagierten Lehrern.

Die Kinder bedankten sich schwungvoll musikalisch und sehr unterhaltsam – und sie bekamen von den Gästen der Vorpremiere von „Die chinesische Nachtigall“ einen Riesenapplaus. Das Musical gibt es zu sehen am Donnerstag, 7. Juli, ab 18 Uhr im Saalbau Nied, Heinrich-Stahl-Straße 3. Der Eintritt kostet 2 Euro. Karten gibt’s an der Abendkasse. elle

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