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Archäologen entdecken 1700 Jahre altes Mosaik

Caesarea ist eine der wichtigsten historischen Stätten Israels. Sie liegt zwischen Tel Aviv und Haifa. Der römische König Herodes errichtete dort einen der größten Seehäfen des römischen Reichs.
Das seltene römische Steinkunstwerk mit einer Inschrift in altgriechisch ist mehr als 3,5 Meter mal 8 Meter groß. Foto: Assaf Peretz Das seltene römische Steinkunstwerk mit einer Inschrift in altgriechisch ist mehr als 3,5 Meter mal 8 Meter groß.
Tel Aviv. 

Israelische Archäologen haben ein mindestens 1700 Jahre altes buntes Mosaik in der Küstenstadt Caesarea entdeckt.

Das seltene römische Steinkunstwerk mit einer Inschrift in antikem Griechisch sei mehr als 3,5 Meter mal 8 Meter groß, bestätigte eine Sprecherin der israelischen Altertumsbehörde am Freitag. Die Motive seien künstlerisch sehr anspruchsvoll gestaltet worden - mit rund 12 000 Steinen pro Quadratmeter, hieß es in einer Mitteilung.

Während der Ausgrabung hätten die Wissenschaftler Teile eines rund 1500 Jahre alten opulenten Gebäudes entdeckt. Die Experten gehen nach Angaben der Altertumsbehörde davon aus, dass es sich dabei um eine antike Version eines Einkaufszentrums handelt. Unter dem Gebäude hätten die Archäologen das Mosaik gefunden.

„Dieses farbenfrohe Mosaik ist von seltener hoher Qualität”, teilten die Leiter der Ausgrabung, Peter Gendelman und Usi Ad, mit. „Es zeichnet sich durch drei Figuren aus, mehrfarbige geometrische Muster und eine lange Inschrift in Griechisch, welche durch das byzantinische Gebäude darauf beschädigt wurden.” Die männlichen Figuren trügen Togas und hätten offenbar zur gehobenen Gesellschaft gehört.

Die Metropole Caesarea - benannt zu Ehren der römischen Kaiser - war damals ein international bedeutendes Handelszentrum.

(dpa)
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