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Rowan Atkinson: Man muss anderen mal ans Bein pinkeln dürfen

Der britische Komiker pocht auf seine künstlerische Freiheit. „Ich bin sehr bedacht auf freie Meinungsäußerung und Ausdrucksfreiheit, wenn es um Humor geht”, sagte er der Nachrichtenagentur dpa.
Rowan Atkinson macht weiter Späße. Foto: Axel Heimken Rowan Atkinson macht weiter Späße.
Hamburg. 

Dem britischen Schauspieler Rowan Atkinson sind künstlerische Freiheiten sehr wichtig. „Ich bin sehr bedacht auf freie Meinungsäußerung und Ausdrucksfreiheit, wenn es um Humor geht”, sagte der 63-Jährige im Interview der Nachrichtenagentur dpa.

Dafür setze er sich schon seit Jahren ein. „Dazu gehört auch das Recht, anderen mal ans Bein zu pinkeln, denn ohne das gibt es keine freie Meinungsäußerung. Sich jedoch für das Recht zu engagieren, andere beleidigen zu dürfen, ist in modernen Zeiten eine schwierige Angelegenheit und zunehmend unpopuläre Idee.” Denn viele Menschen würden heutzutage denken, „dass sie ein Recht darauf haben, nicht beleidigt zu werden”.

Atkinson, der als „Mr. Bean” weltweit bekannt wurde, ist ab kommende Woche wieder in Rolle des trotteligen Agenten Johnny English zu sehen: „Johnny English - Man lebt nur dreimal” kommt am 18.10. in die Kinos.

(dpa)
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