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Chris Roberts bekommt mit 73 einen deutschen Pass

Mit Schlagern wie „Du kannst nicht immer siebzehn sein” wurde er berühmt, aber er hatte nie einen deutschen Pass: Jetzt wurde Schlagerstar Chris Roberts eingebürgert.
Sänger Chris Robert 2010 in München. Foto: Ursula Düren Sänger Chris Robert 2010 in München. Foto: Ursula Düren
Gummersbach. 

Er ist mit deutschen Schlagern bekannt geworden, jetzt hat er auch einen deutschen Pass: Schlagersänger Chris Roberts hat mit 73 Jahren die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. 

„Ich habe mich zwar auch ohne Pass als Deutscher gefühlt, aber ich hatte kein Wahlrecht. Jetzt brenne ich darauf, der Partei meine Stimme zu geben, auf die ich für ein geeintes Europa setze”, sagte Roberts der „Bild”-Zeitung (Freitag). Demnach habe der in München geborene Sänger („Du kannst nicht immer siebzehn sein”) die Staatsbürgerschaft vor einem Jahr beantragt. Das Ordnungsamt Gummersbach habe ihn am Donnerstag nun eingebürgert.

Roberts, der eigentlich Christian Klusacek heißt, hat eine deutsche Mutter und einen jugoslawischen Vater. Die beiden durften laut „Bild” in der Nazizeit nicht heiraten, so dass in Roberts' Geburtsurkunde 1944 der Eintrag „ungeklärte Staatsangehörigkeit” notiert worden sei. „Ich bin sehr glücklich über meine Einbürgerung. Denn ich liebe Deutschland und bin hier gern zu Hause”, erklärte der Schlagerstar dem Blatt.

(dpa)
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