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Vaterschaftsklage gegen Juan Carlos geht ans Oberste Gericht

Ein Kellner aus Gerona behauptet der Sohn des ehemaligen Königs von Spanien zu sein. Foto: Juan Carlos Hidalgo / Pool Ein Kellner aus Gerona behauptet der Sohn des ehemaligen Königs von Spanien zu sein. Foto: Juan Carlos Hidalgo / Pool
Madrid. 

Eine alte Vaterschaftsklage gegen Spaniens Ex-König Juan Carlos (76) ist ans Oberste Gericht weitergeleitet worden.

Wie die Zeitung «El Mundo» unter Berufung auf Justizkreise berichtete, wurde die von Alberto Solá Jiménez, einem Bar-Kellner aus dem katalanischen Gerona gestellte Berufungsklage vom Landgericht in Madrid an die oberste Instanz weitergeleitet.

Der 1956 geborene Solá Jiménez, der die Nachnamen seiner Adoptiveltern trägt, behauptet seit Jahren, dass seine angebliche leibliche Mutter Anna María Bach eine Liebesbeziehung mit dem damals noch ledigen Kronprinz Juan Carlos gehabt habe.

Bach, Tochter eines angesehenen Bankiers, bestreitet jedoch, Alberto zur Welt gebracht haben. Die Vaterschaftsklage von Solá Jiménez wurde bereits von zwei Gerichten abgewiesen - unter anderem auch deshalb, weil Juan Carlos als König Immunität besaß.

Mit seiner Abdankung zugunsten seines Sohnes, nun König Felipe VI., verlor der Monarch im Juni seine Immunität. Das Parlament in Madrid beschloss aber ein umstrittenes Sonderrecht, nach dem nur das Oberste Gericht den früheren König zur Rechenschaft ziehen kann.

Das Tribunal Supremo de España will bald auch darüber entscheiden, ob die Immunität von Juan Carlos für alle Ereignisse beibehalten wird, die während dessen 39-jähriger Regentschaft stattfanden.

(dpa)
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