E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Neu-Isenburg 25°C Eine Angebot von Franfurter Neue Presse

Brand im Bergwald in Bayern schwelt weiter

Im Bergwald bei Oberaudorf glimmt der Boden noch immer. Die Behörden hoffen, dass der Regen geholfen hat - wie es genau in dem unwegsamen Gelände aussieht, ist unklar.
Rauchschwaden ziehen im Landkreis Rosenheim aus einem brennenden Bergwald. Foto: Josef Reisner Rauchschwaden ziehen im Landkreis Rosenheim aus einem brennenden Bergwald.
Oberaudorf. 

Der Brand im Bergwald oberhalb von Oberaudorf am Inn bereitet den Behörden weiter Sorgen. Das betroffene Gebiet werde nun auf zehn Hektar geschätzt, teilte das Landratsamt am Freitag mit.

Wegen des schlechten Wetters konnten am Freitag erst am späten Nachmittag erneut zwei Hubschrauber starten, um die Lage am Schwarzenberg von oben einzuschätzen und weiter zu löschen. Das Gelände ist am besten aus der Luft erreichbar. „Das Gebiet ist wirklich sehr, sehr unwegsam und steil”, sagte eine Sprecherin des Landratsamts Rosenheim. „Wir haben noch Glutnester.”

Auch vom Boden aus bekämpften Einsatzkräfte von Feuerwehr und Bergwacht einzelne Glutnester des torfhaltigen Bodens. Das Löschwasser stammte aus einem rund 7000 Liter fassenden Tank, der über einen Pendelverkehr zu der Alm immer wieder mit neuem Löschwasser befüllt wurde. Seit dem frühen Morgen hatte es in der Gegend geregnet.

Die Rauchfahne der brennenden Bäume war am Donnerstag kilometerweit zu sehen.

Das Landratsamt hat den Katastrophenfall ausgerufen, weil damit die unterschiedlichen Einsatzkräfte zentral über das Landratsamt koordiniert und alle nötigen Ressourcen angefordert werden können. Die Ursache für das Feuer war auch am Freitag noch unbekannt.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Panorama

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen