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Erstmals Zika-Übertragung von Frau zu Mann beim Sex

Gelbfiebermücken (Aedes aegypti) gelten als Hauptüberträger des Zika-Virus. Inzwischen gilt es als erwiesen, dass Zika-Infektionen bei Schwangeren zu schweren Schädelfehlbildungen der Kinder führen kann. Foto: Boris Roessler/Archiv Gelbfiebermücken (Aedes aegypti) gelten als Hauptüberträger des Zika-Virus. Inzwischen gilt es als erwiesen, dass Zika-Infektionen bei Schwangeren zu schweren Schädelfehlbildungen der Kinder führen kann. Foto: Boris Roessler/Archiv
New York. 

Das Zika-Virus ist erstmals nachweislich beim ungeschützten Sex von Frau zu Mann übertragen worden. Der Fall sei in New York dokumentiert worden, teilte die US-Gesundheitsbehörde CDC mit.

In allen bisher nachgewiesenen Fällen sei das Virus vom Mann auf seinen weiblichen oder männlichen Sexualpartner übertragen worden. Das Zika-Virus wird vor allem durch den Stich bestimmter Mücken übertragen.

Inzwischen gilt es als erwiesen, dass Zika bei einer Infektion von Schwangeren zu schweren Schädelfehlbildungen der Kinder führen und weitere neurologische Schäden auslösen kann. Aktuell verbreitet ist das Virus vor allem in Mittel- und Südamerika und der Karibik.

Das CDC riet allen schwangeren Frauen, beim Sex mit einem Partner, der sich in einer betroffenen Gegend aufgehalten habe, ein Kondom zu benutzen und weitete diesen Hinweis nun auch auf weibliche Sexpartner aus.

(dpa)
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