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Nordkoreas Führung hält Krieg für unausweichlich

Das alljährlich stattfindende Militärmanöver der US-südkoreanischen Streitkräfte fällt dieses Mal größer aus als je zuvor. Damit führt nichts mehr an einem Krieg vorbei, heißt es aus Pjöngjang.
Zwei nordkoreanische Soldaten sitzen bei einer Militärparade in Pjöngjang auf einem mobilen Raketenwerfer. Foto: Wong Maye-E / Archiv Zwei nordkoreanische Soldaten sitzen bei einer Militärparade in Pjöngjang auf einem mobilen Raketenwerfer.
Seoul. 

Die Führung in Nordkorea hält einen Krieg mit den USA für unausweichlich. „Die einzige Frage ist mittlerweile nur, wann der Krieg ausbrechen wird”, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur KCNA einen Sprecher des nordkoreanischen Außenministeriums.

„Die nuklearen Kriegsübungen der USA” hätten einen Kriegsausbruch auf der koreanischen Halbinsel zur Tatsache gemacht. Pjöngjang wirft den USA regelmäßig vor, durch ihre Militärmanöver mit Südkorea einen Angriff vorzubereiten, was beide Länder bestreiten.

Am Montag haben US- und südkoreanische Streitkräfte das alljährliche Manöver „Vigilant Ace” (Wachsames Ass) begonnen, an dem nach Militärangaben mehr als 230 Kampfflugzeuge einschließlich F-35-Tarnkappen-Jets der USA sowie etwa 12.000 Soldaten teilnehmen. Damit fällt das noch bis Freitag andauernde Militärmanöver dieses Jahr größer aus als je zuvor.

Im Rahmen der Militärübung haben die USA auch zwei Langstreckenbomber des Typs B-1B von ihrem Luftwaffenstützpunkt in Guam nach Südkorea entsandt, wie der südkoreanische Generalstabschef am Dienstag mitteilte.

(dpa)
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