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Staubsturm wütet: Mars-Rover „Opportunity” muss pausieren

Auf 90 Tage war die Mission von „Opportunity” ursprünglich angesetzt gewesen - inzwischen rollt der Mars-Rover schon seit fast 15 Jahren über den Roten Planeten. Doch jetzt muss „Opportunity” schon zum zweiten Mal einen gigantischen Sturm überstehen.
Dieses von der NASA zur Verfügung gestellte Bild zeigt einen Sandsturm auf dem Mars, aufgenommen vom Mars Reconnaissance Orbiter. Foto: NASA/JPL-Caltech/MSSS Dieses von der NASA zur Verfügung gestellte Bild zeigt einen Sandsturm auf dem Mars, aufgenommen vom Mars Reconnaissance Orbiter.
Washington. 

Der gigantische Staubsturm auf dem Mars, der den Rover „Opportunity” bereits vorübergehend lahmgelegt hat, wird sich nach Ansicht von Experten weiter ausbreiten.

In zwei bis drei Tagen werde der Sturm aller Voraussicht nach den ganzen Planeten bedecken, sagte John Callas, Manager bei der US-Raumfahrtbehörde Nasa, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz. In Hinblick auf den Rover „Opportunity”, der seine wissenschaftlichen Aktivitäten wegen des Sturms vorübergehend eingestellt hat, seien er und seine Kollegen „besorgt, aber hoffnungsvoll”, sagte Callas. „Er sollte in der Lage sein, den Sturm zu überstehen.”

Der Staubsturm lässt so gut wie keine Sonne mehr durch, um die per Sonnenenergie betriebenen Batterien des Rovers, der seit 2004 über den Roten Planeten rollt, aufzuladen. Deswegen ist „Opportunity” nun im Ruhemodus, aus dem der Rover den Erwartungen nach wieder aufwachen kann, wenn der Sturm vorüber ist. Wann das sein wird, können die Experten aber noch nicht genau absehen. Für die anderen Mars-Missionen wie die Sonden, die um den Planeten kreisen, den nuklear betriebenen Rover „Curiosity” oder den derzeit zum Mars fliegenden Lander „InSight” bestehe nach derzeitigem Stand keine Gefahr.

(dpa)
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