BMW stellt Elektroauto i Vision auf der IAA vor

BMW greift bei den Elektroautos an: Auf der Automesse IAA hat das Unternehmen den i Vision Dynamics vorgestellt. Das viertürige Coupé erreicht 200 km/h.
BMW präsentiert den BMW i Vision Dynamics. Der Wagen hat eine Reichweite von 600 Kilometern. Foto: Andreas Arnold/dpa BMW präsentiert den BMW i Vision Dynamics. Der Wagen hat eine Reichweite von 600 Kilometern.
Frankfurt/Main. 

BMW will dem aufstrebenden US-Elektroauto-Pionier Tesla mit einem viertürigen Elektro-Coupé Paroli bieten. Vorstandschef Harald Krüger präsentierte auf der Internationalen Automobilausstellung IAA (Publikumstage: 16. bis 24. September) in Frankfurt den BMW i-Vision Dynamics.

Der BMW i-Vision Dynamics verfügt über 600 Kilometer Reichweite und 200 Stundenkilometer Spitzengeschwindigkeit. Technikvorstand Klaus Fröhlich sagte: „Damit ist die E-Mobilität im Kern unserer Marke angekommen. Wir greifen an.”

Das Fahrzeug werde in Serie gehen. Wann, ließ Fröhlich allerdings offen. Der BMW i Vision Dynamics sei zwischen dem Kleinwagen i3 und dem Roadster i8 angesiedelt. „Wir werden auch in der E-Mobilität der führende Premium-Anbieter sein”, sagte der BMW-Vorstand.

Tesla hat im vergangenen Jahr rund 80 000 Elektroautos verkauft und strebt mit seinem soeben auf den Markt gekommenen Modell 3 für nächstes Jahr schon einen Absatz von 500 000 Autos an. Krüger sagte, bis 2025 werde BMW zwölf rein elektrisch angetriebene Modelle anbieten. „Für uns als Konzern hat die E-Mobilität die oberste Priorität.”

Neben dem i Vision zeigt BMW auf der IAA auch eine Studie des Elektro-Minis, der 2019 auf den Markt kommen soll, den neuen Geländewagen X3 und eine Studie des wuchtigen Luxus-SUV X7.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Auto & Verkehr

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse